Herkunft & Entwicklung des Zouk

Ursprung der Musik und des Zouk Tanzes sind die karibischen Inseln Guadeloupe und Martinique. Die beiden Inseln sind französischsprachig und daher werden viele Zouk Songs auf französisch gesungen und auch in Frankreich produziert. Der Zouk entwickelte sich in den späten 70iger Jahren und ähnelt dem damals sehr populären Lambada.

Über die Jahre hat sich der Zouk verbreitet. Anfänglich sehr populär in Brasilien, Niederlande, Spanien und Großbritannien, erfreut sich der Zouk inzwischen auch wachsender Bekanntheit in Deutschland und ganz Europa.

Über die Jahre haben sich auch beim Zouk verschiedene Stilrichtungen entwickelt:

  • Brasilianischer Zouk
  • Karibischer Zouk (Vorreiter Kizomba)
  • Zouk Lambada (viele der früheren Lambadatänzer sind auf Zouk umgestiegen)
  • Zouk Love (sanfter Zouk, Sensual Zouk)
  • Ghetto Zouk

Zouk ist sehr vielfältig; mal langsam und sinnlich oder schnell und dynamisch, mal traditionell aber auch modern. Neben traditioneller Zouk-Musik aus der Karibik oder neuer Zouk-Remixes wird Zouk inzwischen auch zu Pop, Hip-Hop, R’n’B, Oriental und Reggaeton getanzt. In den meisten großen Städten Deutschlands und Europas findet man Zouk-Tanzschulen und Veranstaltungen. Zouk-Festivals werden ebenfalls immer mehr angeboten.

Eigenschaften des Zouk

Beim Zouk handelt es sich um einen 4/4 Takt. Akzente und Pausen die eingespielt werden, geben dem Tänzer viel Spielraum für tänzerische Kreativität. Dabei sind faszinierende Kopfrollen und Cambrés (Rückbeugen) der Frau stilbestimmend. Auf viele Zouk-Songs kann auch Kizomba getanzt werden, weshalb Zouk- und Kizombapartys von beiden Tanzgruppen gerne besucht wird.

Genauso wie beim Kizomba können die Zouk Tänzer  ihren eigenen Stil einbauen und die Musik frei interpretieren. Zouk bietet sehr viele Möglichkeiten zur freien Kreativität. Deswegen ist auch der gute Kontakt und ein grundlegendes Vertrauen zum Tanzpartner wichtig, um sich als Tanzpaar harmonisch miteinander zur Musik bewegen zu können.