Ausverkauft! Zum vierten Mal in Folge gehörte die X-Mas Gala zu den Topp Festivals in Deutschland und darüber hinaus. Nicht ganz ohne blanke Nerven, denn nicht jeder schätzt die konsequente Organisation von Sabine. Über 600 Gäste nahmen teil und kamen in den Genuss hochwertiger Workshops, Socials und Partys mit den besten DJs der Szene in einer wunderschönen Location im Herzen von Kassel – die Orangerie. Alle Highlights sowie Neuigkeiten für 2018 erfahrt ihr bei uns.

Kurz vor Weihnachten findet sich alljährlich die Créme-de-la-Créme der Kizombaszene in Kassel wieder. Nicht Luxemburg, nicht Frankreich und auch nicht Belgien, nein, alle strömen in die knapp 195 000 Einwohner große Stadt mit nur einem Ziel – Teil eines der begehrtesten Festivals des Jahres zu sein. Gäste aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und weiteren europäischen Ländern fanden ihren Weg zur X-Mas Gala. Die weiteste Anreise hatten Gäste aus Russland, die nur für dieses Festival angereist waren.

Warum wollen alle nach Kassel?

Foto: Photoart Eichin

Es ist relativ simpel. Suche eine schöne Location, buche hochwertige Künstler und DJs, achte auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Mann und Frau und schaffe eine familiäre Atmosphäre. Einfacher gesagt als getan. In Wahrheit steckt ein Jahr harter Arbeit dahinter, sehr viel Konsequenz, Herzblut und hohes Engagement während der Freizeit. Und nicht jeder schätzt die konsequente Haltung von Sabine, insbesondere wenn es einen selbst betrifft. In den letzten Monaten vor Eventbeginn musste sich die Organisatorin mit allerlei Beschwerden und teilweise auch sehr unschönen Nachrichten auseinandersetzen. Für jemanden, der gerne alle Nachrichten beantwortet, stellt eine solche Situation bald eine Vollzeitbeschäftigung dar. Immer wieder versuchten insbesondere Damen noch einen Pass zu ergattern und flehten regelrecht um Ausnahmen, versuchten über Bekannte und Freunde noch etwas zu erreichen oder wurden kreativ, indem sie Couple-Pässe oder Herrenpässe bestellten. Auch Herren versuchten die Situation zu nutzen und boten sich regelrecht als Taxitänzer an, um ein Gratisticket zu erhalten. Aber so funktioniert es nicht. Ein Event wie dieses, insbesondere in dieser Qualität hat nun mal seinen Preis und lässt sich nicht finanzieren, wenn Tickets verschenkt werden. Sabine blieb hart und setzte sich durch, auch wenn es Nerven gekostet hat, den maximalen Frauenüberschuss von 10% zu halten.

Krankheitsbedingt sind ca. 25 Herren, unter anderem auch ein Taxi Team ausgefallen, was sich ein wenig bemerkbar gemacht hat. Und dennoch war die Balance eine Wohltat und nicht zu vergleichen mit den meisten anderen Festivals. Keine Dame musste lange auf einen Tanz warten und auch die knapp 50 Taxitänzer haben ihren Job ernst genommen.

Highlights in 2017

Teresa Jimenez. Bild: Photoart Eichin

Neben altbekanntem Line-Up wie Tchint & Janina, Doumb und DJs wie Saï Saï, Stefanio Lima nebst weiteren Top Acts, konnten DJ Madiss aus Rotterdam und DJ Narc6 aus Gießen ihr Kassel-Debüt feiern. Die Gäste waren begeistert und sicherlich darf man beide 2018 wieder begrüßen. Ein weiteres Highlight stellte das Lady-Styling Bootcamp von Theresa Jimenez aus Schweden dar. Hier konnten die Damen viel im Bereich Body Movement erlernen und sich abgeschottet in der Strandbar Kassel voll und ganz auf sich selbst konzentrieren.

Die Stimmung war wieder einmal sehr familiär, auch wenn die räumliche Kapazitätsgrenze erreicht war. Zeitweise war die Tanzfläche zu voll. Diese Erfahrung wurde bereits aufgenommen und die Ticketanzahl für 2018 wird um 70 Tickets reduziert, zugunsten von mehr Beinfreiheit.

Kampf um 2018 Tickets beginnt bereits

Generell wird Sabine 2018 einige Änderungen vornehmen, ihrer Konsequenz was die Ticketverkäufe angeht wird sie treu bleiben. Von Beginn an gibt es nur begrenzt Singlepässe und der Kauf von Couple-Pässen wird angeraten. Wenige Tage nach Ende der letzten Gala gingen die Tickets 2018 online. Im Januar waren bereits mehr als 50% der Tickets verkauft und zum ersten Mal musste Sabine einen Monat nach Öffnung des Ticketverkaufs die Damenpässe vorläufig sperren. Die Damen haben es verstanden, wer dabei sein möchte, muss sich sein Ticket frühzeitig sichern. Jetzt heisst es abermals „Warten“, warten darauf, dass einige Herrenpässe verkauft werden, damit weitere Damentickets wieder frei gegeben werden.

News für 2018

Hieraus lässt sich auch die große Beliebtheit der X-Mas Gala erkennen und warum ein Besuch immer lohnt. 2018 ist unter anderem Laurent Yishú als Künstler mit dabei, ein Argument für sich! Er gehört zu den besten Lehrern der Szene und wird ein 4-Stunden-Bootcamp, welches separat buchbar ist, geben. Im Hinblick darauf, dass er zukünftig weniger als Lehrer unterwegs sein möchte, wird auch das Bootcamp sicherlich zeitnah belegt sein. Adeline Sueodis bietet den Damen ein 3-stündiges Ladystyling. Beide waren von Beginn an immer wieder Teil der X-Mas Gala und auch wenn sie offiziell kein Tanzpaar mehr sind, freuen sich beide sehr, wieder mit dabei zu sein.

Die Anzahl der DJs wird von 13 auf 14 aufgestockt und erstmals wird Tatjana Orlova aus Russland als Djane mit vertreten sein und ihr Kassel-Debüt geben. Eine gute Nachricht gibt es auch für alle, die ungern die Locations wechseln. Alle Partys, auch die Pre-Party, finden 2018 in der Orangerie statt.

Wer bis jetzt noch kein Ticket hat, sollte als Frau die Augen offen halten und zuschlagen, sobald wieder Tickets freigegeben werden. Und die Herren warten hoffentlich nicht allzu lang mit ihrem Ticketkauf, schließlich möchten noch einige Damen an diesem Event teilnehmen. Eines kann jetzt schon mit großer Wahrscheinlichkeit gesagt werden, auch 2018 wird dieses Event wieder ausverkauft sein.

 

„Temple of Kiz“, das neue Urban Kiz Festival in der Pyramide Mainz hat einen hervorragenden Start hingelegt. Bereits über 300 Kizomberos und Kizomberas aus Deutschland, Schweiz, Frankreich und auch Luxemburg haben das neue Festival besucht und die Rückmeldung ist nicht nur aufgrund der einzigartigen Location durchweg positiv. Unser Review:

Tanzen im Fokus

Workshop. Foto: PhotoartEichin

Social Dance und Party stehen beim neuen „Temple of Kiz“ Festival im Vordergrund, weniger eine breite Vielfalt an Workshops. Dafür wurden ausschließlich internationale DJs gebucht, darunter DJ Valet, DJ Lenhy oder DJ Nice Life nebst weiteren namhaften Deejays. Aber auch Newcomer Deejay PG, der zum ersten Mal auf einem Festival auftrat, schlug mit seinem frischen Mix wie eine Bombe ein. Veranstalterin Stefanie Pietas gibt auch gerne vielversprechenden Newcomern die Chance, auf ihrem Festival aufzulegen.

Für Lernwillige gab es ganztägig eine Mischung aus einzelnen Workshops und mehrstündigen Bootcamps, vorrangig im Intermediate und Advanced Bereich. Als Lehrer kamen unter anderem nationale Künstler wie Stone’s & Sabine, Lamsca Sagnia sowie internationale Tanzlehrer wie Aime & Trecy aus Luxemburg oder Hugo & Mariina in die Pyramide. Für wen das Passende nicht dabei war, konnte sich beim Social ab 14 Uhr so richtig austoben. Um 22 Uhr begann die Abendparty unter der modernen Pyramidenkuppel und bot den Gästen bis 7 Uhr morgens die Möglichkeit auf feinste Urban Kiz Musik zu tanzen.

Top moderne Location

Foto: PhotoartEichin

Über die Location hatten wir bereits berichtet. Top moderne Ausstattung mit toller Soundanlage sowie Lichttechnik und einer raffinierten Architektur. Die „Pyramide“ ist wirklich etwas „Besonderes“, nicht eben einfach nur eine 0-8-15 Räumlichkeit, in der eine Soundanlage und ein paar Lichteffekte aufgebaut werden. Auch die Klimatisierung lässt sich hier gut steuern und vermeidet allein schon durch die hohe Deckenhöhe allzu große Hitze. Schon vor Betreten steht man vor der mächtigen Pyramide mit großem kostenfreien Parkplatz direkt vor der Eingangstür. Auch die Panoramalounge unter offenem Dach (bei warmen Wetter) lädt zum Verweilen ein. Hier wäre Musik toll gewesen, um die ersten Stunden des Social unter freiem Himmel genießen zu können. Aber auch zum gemütlichen Kaffeetrinken und persönlichen Austausch ist die Lounge perfekt.

Die Anbindung zur Pyramide ist hervorragend. Eine Autobahnzufahrt in direkter Nähe, Hotels in Gehweite und diverse Läden für die nötigste Versorgung. Da sie im Industriegebiet liegt, gibt es weder eine Sperrstunde noch Beschwerdeprobleme bei lauter Musik.

Gute Balance und Stimmung

Foto: PhotartEichin

Mit entscheidend für die tolle Stimmung war auch die gute Balance. Beim Ticketverkauf wurde bereits auf einen gesunden Ausgleich zwischen Frauen und Männer geachtet. Entgegen der ursprünglichen Planung und aufgrund vieler Spontanzusagen, gab es auch eine Abendkasse. Trotzdem entstand kein großer Frauenüberschuss, was bei einer Abendkasse sehr schwer zu planen ist. Dank der guten Arbeit der Taxiteams wie Funomen, Kizomba Brigade Stuttgart, Casanova, Ghetto Kiz sowie die anderen Gruppen, kamen die Damen voll auf ihre Kosten. Unsere Umfrage ergab ein sehr positives Feedback zur allgemeinen Balance und der Arbeit der Taxitänzergruppen. Da „Temple of Kiz“ nicht zu den Großveranstaltungen gehört, sondern zu den mittelgroßen Festivals – gemessen an Teilnehmerzahl – hatte die Atmosphäre immer noch leicht familiären Charakter.

Möglichkeiten zur Optimierung

Panorama Lounge. Foto: PhotoartEichin

Zu meckern gab es bei diesem Event nicht viel und wenn, dann auf recht hohem Niveau. Natürlich hätte es die „Stinkbombe“ am Freitagabend nicht gebraucht. Es war – entgegen mancher Vermutung – definitiv kein Abflussproblem der Pyramide, sondern das Werk eines Gastes. Ob dummer Streich oder gemeiner Sabotageakt, es war erfolglos, denn echte Kizomberos lassen sich auch davon nicht den Abend verderben und tanzten kräftig weiter.

Bedauert wurde vielerlei, dass in der Panoramalounge keine Tanzmöglichkeit bestand. Hier lässt sich das Dach komplett öffnen und bei dem tollen Wetter wäre es die perfekte Social Dance Tanzfläche gewesen. Technisch war es spontan nicht möglich dies umzusetzen und wurde auch eher als Rückzugsort angedacht, die Veranstalter haben die Anregung jedoch aufgenommen und so dürfen wir im nächsten Jahr auf ein Open Air Social hoffen.

Trotz Einkaufsmöglichkeiten in naher Umgebung, wäre eine hausinterne Essensmöglichkeit wünschenswert gewesen oder ein Food Truck auf dem Parkplatz, um den Energiebedarf zwischendurch wieder aufzufüllen.

Die Getränkepreise sind im leicht gehobenen Niveau. Ein stilles Wasser bspw. 1 L kostet 6,00 € und schmerzte dann doch den ein oder anderen Geldbeutel, da auch während der Workshops keine Getränke mitgebracht werden durften.

Kurz und knapp

  • Einzigartige Location mit Klimatisierung
  • Großes Social und lange Partys mit namhaften DJs
  • Gute Balance und schöne Stimmung
  • Hotels in Gehweite
  • Fokus auf Social und Party, leichtes Workshopprogramm
  • Sanitäranlagen immer sauber
  • Kostenfreier großer Parkplatz
  • Keine hausinterne Essensbewirtung, gehobene Getränkepreise

Fazit

Top! Wer auf reine Urban Kiz Musik steht kommt hier voll auf seine Kosten und das in einer einmaligen Location mit top DJs und leichtem Workshop Programm. Die Balance war trotz Abendkasse angenehm und auch das tänzerische Niveau war beachtlich. Die Organisation und Kommunikation für die Teilnehmer war sehr gut und die Stimmung war durchweg positiv. Eine tolle Leistung für die Erstausgabe und damit eines der vielversprechendsten Events in Deutschland. Mit der diesjährigen Reputation der Erstausgabe werden sich nächstes Jahr noch wesentlich mehr Tänzer in der Pyramide einfinden, im besten Falle über den Vorverkauf, um in der nächsten Edition eine ebenso gute – wenn nicht noch bessere – Balance zu erreichen. Potenzial für Wachstum bietet die Mehr-Ebenen Location allemal.

Temple of Kiz 2019

Mitte Februar fanden die ersten „Black Forest Kizomba Days“ in Horb am Neckar statt. „Klein und fein“ bekam hier eine neue Bedeutung. Ca. 150 Kizomberos/as aus Stuttgart, Frankfurt, München, Freiburg, Schweiz, Bremen und auch Frankreich waren Teil eines stark limitierten und gut ausbalancierten Events. Warum das Debüt ein voller Erfolg war erfahrt ihr in unserem Artikel.

Einzigartige Location

7 Tanzlehrer, 6 DJs sowie Taxitänzer zum Ausgleich der Balance zwischen Mann und Frau wurden hierfür nach Horb eingeladen und boten über 1,5 Tage insgesamt 15 Workshops und 2 Partys in traumhaftem Ambiente. Insbesondere die Location – ein altes Klostergebäude – welches inzwischen eine Eventlocation mit Gastronomie ist, kann wirklich als einmalig bezeichnet werden. Im Theatersaal sorgten das alte Gewölbegemäuer und die topp Soundanlage sowie Belichtung für einzigartiges Ambiente.

Support nationaler Artists & DJs

„Versus“ aus Italien. Foto: Photoart Eichin

Als internationales Tanzlehrerpaar wurde „Versus“ aus Italien eingeladen. Das italienische Tanzlehrerpärchen kam hervorragend beim Publikum an. Ansonsten setzten die Veranstalter auf namhafte lokale Artists und DJs. „Wir haben hervorragende Lehrer und DJs in Deutschland. Diese möchten wir unterstützen.“ Das Konzept ging auf. Neben Versus gaben unter anderem George & Liza, Tony Gomes, Sunny & Victoria und Lamsca Sagnia Workshops in verschiedenen Bereichen in allen Levels. Das Publikum war bunt gemischt. Von Anfängern bis hin zu sehr fortgeschrittenen Tänzern waren alle Niveaus vertreten und sorgte somit bei jedem für Wohlfühlstimmung. Hier trifft sich nicht nur die Creme-de-la-creme, auch nicht so erfahrene Tänzer können sich hier voll entfalten.  Somit wundert auch das Feedback der Gäste nicht: „einmalig“, „sensationell“ und vor allem „familiär“ bekamen die Organisatoren des Events immer wieder zu hören.

Trend zu „klein und fein“

Nahezu alle Gäste möchten wieder kommen und diese familiäre Atmosphäre hinter alten Klostermauern genießen. „Hier ist niemand anonym. Man lernt sich gegenseitig kennen und die Stimmung ist sehr persönlich“ erzählt ein Gast. Mit dieser kleinen, aber für den Tanzverein doch große Veranstaltung wurde ein Nerv getroffen. Die Tendenz von Groß- und Massenveranstaltung geht hin zu „klein und fein“.

Kleine Verbesserungspotenziale

Bei der Premiere gab es auch kleine Verbesserungspotenziale. So war der Mittagssnack doch deutlich zu knapp bemessen. Der Großteil der Gäste hätte sich hier eine richtige Mahlzeit gewünscht. Die Organisation hat sich dies bereits auf die „To-Do-Liste“ gesetzt. „Nächstes Jahr werden wir eine richtige Mahlzeit für das Mittagessen einplanen. Dieses Mal haben wir es unterschätzt.“  Die Bewirtung konnte bei der Menge an Gästen nicht ganz mithalten und hätte etwas relaxter sein können.

Der oberste Workshopraum war wenig geeignet, da der Boden nicht eben war und sich auf eine Seite hin neigte. Dies machte das Tanzen bzw. Gleichgewicht halten anspruchsvoll. Zugunsten der schönen Location und das durchweg positive Event, schauten die Gäste jedoch über dieses Manko hinweg.

Topp Balance und familiäre Atmosphäre

Foto: Photoart Eichin

Insbesondere die gute Balance zwischen Damen und Herren war ein ausschlaggebender Punkt für die gute Stimmung in Horb. Schon von Beginn an wurde beim Ticketverkauf auf eine gute Balance Wert gelegt. Die 80 Fullpässe waren komplett ausverkauft und mit 10 Taxitänzern war auch auf den Partys eine tolle Balance gegeben. Die Organisatoren legen zwar Wert auf Taxitänzer, jedoch nur in Maßen. Außerdem sind auch immer 1-2 weibliche Taxitänzerinnen für die Männer gebucht. „Es gibt genug Herren, die sich noch nicht sicher genug fühlen, um eine gute Tänzerin aufzufordern. Dies möchten wir mit weiblichen Taxitänzerinnen lösen, die gerade diesen Herren eine tolle Tanzerfahrung geben“.

Aber auch der familiäre Zusammenhalt und die Mitarbeit der Vereinsmitglieder war über das gesamte Event zu spüren. Jeder half mit und einige Damen organisierten 2 Tage vorher noch ein Kuchenbuffet für Samstagnacht. So kamen die Gäste in den Genuss  eines Mitternachtskuchenbuffets, welches so manchen Energiehaushalt wieder auffrischte.

Am Samstag machte ein in diesem Winter unvergleichliches Schneechaos so manchem Tänzer einen kleinen Strich durch die Rechnung. So gab es Gäste, die Schwierigkeiten hatten, zum Event zu gelangen und auch einige spontane Partygäste mussten aufgrund der Wetterlage auf die Party verzichten. Sehr schade für Gäste und Veranstalter, dennoch war die Samstagabend Gala Party bester Stimmung.

Fazit

Alles in Allem waren die ersten „Black Forest Kizomba Days“ ein sehr erfolgreiches Event und könnte zum Geheimtipp für alle werden, die auf eine gute Balance und eine familiäre, persönliche Atmosphäre Wert legen. Wer ein Großevent mit Dutzenden von Taxitänzern sucht, ist hier falsch, es ist ein kleines und stark limitiertes Event, das Wert auf Qualität und Wohlfühlambiente legt.

Das nächste Event

Vom 15.-17. Februar 2019 findet die 2. Edition in einer neuen Location statt, um etwas mehr Beinfreiheit während der Workshops zu gewährleisten. Erste Fotos versprechen eine ebenso schöne Location mit einem großen kostenfreien Parkplatz direkt vor der Eingangstür.

2019 mit dabei sind unter anderem wieder „Versus“, George (Pack’n’dance), Daniela & Ahmet von AfroMoves, Lamsca Sagnia aus Frankfurt und weitere folgen. DJ Narc6 stößt 2019 neu dazu ebenso wie Oncle Kani & Black Cherry aus Paris. DJ Remcy und DJ Angelkizz sowie DJ Harryz Kizz sind ebenfalls wieder mit dabei.

Erste Tickets zu Frühbucherpreisen sind bereits online. Nach der hervorragenden Reputation der 1. Edition kann man davon ausgehen, dass auch die 2. Edition wieder ausverkauft sein wird.

In wenigen Tagen ist es soweit. Die „Pyramide“ in Mainz öffnet seine Tore für das erste Urban Kiz Festival in Mainz. „Temple of Kiz“ nennt sich das neue Kizomba Projekt von Stefanie Pietas und Oliver Eichin. Dabei setzen sie auf ein internationales DJ Aufgebot und auf die einmalige Location mit einzigartiger Archtiketur – das Gebäude hat die Form einer Pyramide.

Was ist geboten?

Pyramide in Mainz

Neben der neuen und einzigartigen Location wartet „Temple of Kiz“ mit einem internationalen DJ Line Up auf. Unter den acht DJs finden sich Namen wie Lenhy, Joe Nice Life und Valet nebst anderen wieder. Der Fokus liegt klar auf dem Tanzen selbst. Bereits am Freitag Nachmittag geht es ab 14:00 Uhr mit einem Social Dance los. Da in Deutschland Donnerstags Feiertag ist, können Nutzer der Brückentage bereits voll ins Tanzvergnügen eintauchen. Auf den Partys gibt es weder Shows noch Dresscodes, die Veranstalter möchten keine Stimmungseinbrüche und jeder Gast soll sich wohl fühlen. Für optimales Tanzvergnüngen sorgen auch verschiedenste Taxitänzer Gruppen. Taxi Tänzer Gruppe „Alpha Pack“ reisen extra aus Italien an.

Es ist ein reines Urban Kiz Festival. Wer klassisches Kizomba sucht oder Semba ist mit diesem Event falsch beraten, wer jedoch alle Facetten der Urban Kiz Musik liebt, ist hier genau richtig.

Aber auch für Workshop-Fans gibt es ein Programm. Sowohl Workshops als auch Bootcamps finden über zwei Tage auf verschiedenen Levels statt. Zeitgleich findet immer nur ein Workshop statt. Artists sind unter anderem Stone’s & Sabine, Dim Dim & Ophelie, Doumb & Cemre, Lamsca Sagnia & Denise, Marina & Hugo sowie Murmel+ & Karolin. Die ersten Workshops finden bereits am Freitag ab 16:00 Uhr statt.

Tolle Extras

Es sind ausreichend kostenfreie Parkplätze direkt vor dem Eingang vorhanden – ein echtes Plus. Für nette Unterhaltungen und Pausen zwischendurch steht die Panorama Lounge als Chill Out Area zur Verfügung. Das Dach lässt sich einfahren und macht die Chill Out Area zur echten Sonnenterrasse.

Wer Privatstunden bei seinen Lieblingslehrern buchen möchte, hat Glück. Es wird ein Nebenraum hierfür zur Verfügung gestellt. Diverse Stände mit T-Shirt Verkauf wird ebenfalls vor Ort sein und die Möglichkeit bieten, die eigene Tanzbekleidung wieder aufzufrischen.

Auf einen Blick

  • Workshops & Bootcamps
  • 8 internationale DJs
  • 7 Künstlerpaare
  • einzigartige Location – Pyramide
  • Chill-Out Area – bei schönem Wetter: Sonnenterrasse
  • Möglichkeit für Privatstunden
  • Taxitänzergruppen
  • reines Urban Kiz Festival
  • kostenfreie ausreichende Parkplätze vor dem Eingang
  • Social Dance Freitag – Sonntag (14 – 21 Uhr)
  • Partys bis 7 Uhr morgens

Wann?

Vom 11.-13. Mai 2018 findet die erste Edition statt. Wer interessiert ist und noch kein Ticket hat, kann sich jetzt noch eins sichern. Laut Organisation wird auf eine gute Balance wert gelegt. KizzMag ist vor Ort und wird vom Debüt berichten. Mehr Informationen erfahrt ihr über ein Klick auf den Flyer.

“Kizombada” – Titel diverser Kizombapartys, welcher mittlerweile immer präsenter wird. Hinter „KizombADA“ in Wuppertal steht eine empfehlenswerte Partyreihe mit viel Liebe fürs Detail. Den Namen verdankt die Party der türkischen Stamm Location „Ada“ und bedeutet „Insel“. Mario Wolff’s Ziel ist eine „Kizomba Insel“ für alle Kizomba Liebhaber zu schaffen. Dieses Ziel hat er erreicht und verlässt sich dabei nicht nur auf den kreativen Namen seiner Veranstaltung. Aber was macht sein Event so besonders?

Persönlichkeit vor Masse

Mario kennt seine Gäste, begrüßt und verabschiedet alle persönlich, sofern er nicht gerade selbst hinter den Turntables steht. Während des Abends fragt er Gäste immer wieder, ob alles in Ordnung ist und holt sich Feedback ein. Die Gäste sollen sich wohl fühlen, Spaß haben, tanzen und Kizomba genießen. Genau diese fürsorgliche Art wissen seine Gäste sehr zu schätzen.

Bei Workshops legt er Wert auf Qualität und Abwechslung. Eine Gruppengröße von maximal 50 Teilnehmern pro Workshop ist das Limit. Werden Gruppen zu groß, macht es den Teilnehmern keinen Spaß mehr, so Mario. Alle sollen ihre Fragen an die Lehrer stellen können.

Service wird groß geschrieben

T-Shirt Service

Eine echte Besonderheit ist der Handtuch- und T-Shirt Service. Frische Handtücher und Shirts mit KizombADA Logo liegen zur freien Bedienung vor jeder Party frisch gewaschen leihweise aus.  Diesen Service bietet Mario gratis an. Außerdem steht während der Workshopzeit frisches Obst für die Teilnehmer zur Verfügung. Ein kleines „Schmankerl“ sind Süßigkeiten for free auf der Party.

Bemerkenswert war das ausgeglichene Männer-Frauen Verhältnis, nicht nur während der Workshops, sondern auch auf der Party selbst. Es ist ihm wichtig, dass jeder zum Tanzen kommt, auf Taxitänzer verzichtet er jedoch. Wirklich schön an der Community ist, dass alle sehr offen sind und auch auf Neulinge zugehen.

Ein breites Spektrum ist Mario bei der Auswahl der Lehrer und deren Unterricht wichtig. Für jeden soll etwas dabei sein, außerdem möchte er die Möglichkeit bieten, verschiedene Stile kennen zu lernen. So wurden neben klassischem Kizomba auch verschiedene Urban Kiz Workshops, Tarraxinha und Bodymovement angeboten.

Durch die Linse zum Kizomba

Fotografie brachte Mario zum Kizomba. 2012 begann er Fotos auf verschiedenen Veranstaltungen zu schießen, erst beim Sporttanz, dann auf Salsa Veranstaltungen und letztendlich Kizomba. Kizomba gab es in der Region seinerzeit wenig. Er fragte sich, wozu Leute Kizomba Workshops besuchten, wenn nur 2-3 Kizomba Lieder auf den Partys gespielt werden. Er ergriff selbst die Initiative und organisierte Kizomba Partys und legte selbst als DJ Hand an, zuerst in Düsseldorf, später in Wuppertal.

Perfekte Location mit Top Sound

DJ Radikal & DJ Angelkizz – DJs of KizombADA

Die Kooperation mit dem Lokal Ada läuft hervorragend und bleibt auch zukünftig die Stammlokation. Der Parkettboden eignet sich hervorragend zum Tanzen und mit einer Fläche von 300m² bietet sie ausreichend Platz für seine Veranstaltungen. Zwei Räume stehen zur Verfügung und ermöglichen eine flexible Gestaltung von Events. Die Soundanlage ist ebenfalls von bester Qualität und bestens geeignet für Tanzveranstaltungen. An sieben Tagen pro Woche finden Tanzevents statt, von Tango bis Salsa. „Mario gehört zu den besten Organisatoren. Wir können uns hundertprozentig aufeinander verlassen“, so der Eigentümer des Lokals.

Positives Feedback der Gäste

Das Feedback der  Teilnehmer  war überwiegend positiv.  Sowohl aus der Region, als auch aus anderen Städten wie Köln, Düsseldorf, Dortmund oder Essen waren die Teilnehmer angereist.

„Wir kommen öfter hier her. Die Atmosphäre ist sehr freundlich, hier geht es ums miteinander Tanzen und keiner wird ausgeschlossen“

„Der Veranstalter ist sehr höflich und sehr persönlich. Er hat viel mit den Teilnehmern gesprochen und hat sich für die Teilnahme bedankt“

„Aufgrund der kleinen Gruppengröße und der ausführlichen Erklärungen der Lehrer war es möglich, das Erlernte gleich auf der Party anzuwenden.“

„echt faire Eintrittspreis“

Selbstverständlich sind Workshops und Stile auch Geschmackssache. So gefielen manchen Teilnehmern manche Workshops besser als andere oder es wurde auch mal ein Workshop kritischer betrachtet. Das Gesamtbild des Feedbacks zeigt, dass sehr gute Arbeit geleistet wurde.

Die Samstagsparty war entgegen der Erwartung mancher nicht so gut besucht, dies hing hauptsächlich mit der zeitgleich im Umkreis stattfindenden Parallelveranstaltung zusammen. Eine längere Pause zwischen Workshops und Party ist für viele Teilnehmer wünschenswert, da hier nur eine Stunde (Workshops bis 21:00, Partystart 22:00) angesetzt war. Etwas knapp für diejenigen, die ohne Zeitdruck Abendessen wollten.  Flexibler Weise startete die Party dafür etwas später.

Unser Fazit:

  • ein Event mit Herz, dass vor allem dem Veranstalter, seinen Freunden und der netten Community zu verdanken ist
  • Super Tanzboden und Räumlichkeiten mit ausreichend Platz
  • Qualitativ hochwertiger Sound
  • Gute und überwiegend regionale Auswahl an Lehrern und DJs
  • Gratis Handtuch und T-Shirt Service sowie Obst und Süßes
  • Fairer Preis (10€ Partyeintritt inkl. 3€ Verzehr)

Die Workshops waren noch vor Veranstaltungsbeginn ausverkauft. Die Samstagabend Party hätte die ein oder anderen Spontanbesucher mehr verkraftet, insbesondere bei einem größeren Event wie diesem. Für die Kizombaszene ist zu hoffen, dass sich Veranstalter grundsätzlich abstimmen, damit keine Parallelveranstaltungen in derselben Region stattfinden und somit eine Win-Win Situation für alle schaffen. Dies ist vor allem ein Appell an diejenigen, die von auswärts eine Veranstaltung in einer Gegend planen, in welcher bereits lokale und länger ansässige Veranstalter tätig sind.

Eine längere Pause zwischen Workshops und Party würde den Zeitdruck beim Abendessen rausnehmen und somit für mehr Entspannung sorgen. Trotzdem, wer hier meckert, meckert auf hohem Niveau.

KizombADA Events in Wuppertal unter Federführung von Mario Wolff sind absolut empfehlenswert. Es gibt kaum Veranstaltungen, die mit so viel Liebe zum Detail und Herzblut organisiert und durchgeführt werden und auf welcher die Gäste derart im Mittelpunkt stehen.

Mario organisiert jeden ersten Freitag im Monat eine Kizomba Party. Die nächste große KizombADA KizzWeekend findet vom 5.-7. April 2019 statt.

Mehr Informationen: https://www.facebook.com/kizombadawuppertal

 

Asangi Kizomba Festival feierte vom 27.-29. Oktober 2017 seine Premiere in Augsburg. Ein Festival für klassische Kizombatänzer sollte es werden und bot entsprechend qualifizierte angolanische Kizombalehrer, die an zwei Tagen verschiedenste Workshops anboten. Was den Charme dieser Veranstaltung ausmacht und welche Verbesserungspotenziale noch da sind, erfahrt ihr in unserem Review.

Artists & DJs

Klein aber fein war das Asangi Kizomba Festival in Augsburg. Asangi steht für „Vielfältigkeit“ und genau die bot Joao Dontana mit seinem vielfältigen Programm aus Afro-Tänzen. Die eingeladenen Künstler, überwiegend angolanischer Herkunft, unter ihnen z.B. Cazuza Kinvula, Josy Semkizz, Mauro De One und Tony Gomes, haben den Teilnehmern überwiegend klassisches Kizomba, Semba, traditionelle Afrotänze aber auch Fusion nähergebracht. Besonders Cazuza sorgte mit schier endloser Energie für ausgelassene Stimmung mit seinem Rebita (Gruppenkreistanz), Afro-Tribal und Afro-House. Die Mischung kam gut bei den Gästen an und auch uns gefiel, dass etwas aus dem normalen Turnus des endlosen Figuren Lernens etwas ausgebrochen wurde.

An den Turntables sorgten DJ Paps, DJ Ecozinho und Deejay Nino für passende Musik, sowohl tagsüber nach den Workshops als auch nachts bis in die frühen Morgenstunden. Unterstrichen wurde das afrikanische Flair durch selbst gekochtes afrikanisches Essen und den Verkauf afrikanischer Kleider.

Kleines Festival mit afrikanischem Touch

Die überschaubare Größe mit ca. 40 Teilnehmern sorgte für eine sehr angenehme, familiäre Atmosphäre. Über zwei Tage fanden jeweils vier bis fünf abwechslungsreiche Workshops statt, die gute Laune bei den Teilnehmern entstehen ließen. Es gab immer wieder Gelegenheiten, zwischen und nach den Workshops in entspannter Atmosphäre zu tanzen und zu üben, was von den Gästen gerne wahrgenommen wurde. Das Männer-Frauen Verhältnis war besser ausgeglichen als auf vielen anderen Festivals und die Künstler halfen sich gegenseitig in den Kursen aus, damit die Ladies während der Kurse keine lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.

 

Potenzial für Organisationsverbesserung

Entspannt war auch die Zeitplanung. So kam es zu einigen, sehr spontanen Änderungen im Programm und sowohl Künstler als auch Gäste standen auch mal vor verschlossenen Türen. Die Gäste schienen das insgesamt sehr gelassen zu sehen – wahrscheinlich hat das lockere Gefühl etwas abgefärbt. Alle Organisatoren wissen, dass immer etwas Unvorhergesehenes passieren kann und es ist gut, sich auch als Gast nicht darüber zu ärgern. Nichtsdestotrotz würden wir der Organisation empfehlen, im nächsten Jahr mehr auf den Ablauf und die Pünktlichkeit zu achten. Unnötige Wartezeiten ist für niemanden sinnvoll und wird nicht gerne gesehen. Auch ist die Unklarheit darüber, was denn nun als nächstes passiert für das deutsche Gemüt meist weniger angenehm.

Zweiter kleiner Stimmungskiller war der Locationwechsel mitten in der Nacht. Die Party startete in der Workshop Location, wo sowohl die Musik, der Tanzboden als auch die Stimmung gut war. Der Veranstalter legte noch einen kurzen spontanen musikalischen Life Act zusammen mit Cazuza an der Dikanza (Reco-Reco, ein angolanisches Rhythmusinstrument) und Tony an den Percussions ein. Danach musste die Location unglücklicherweise gewechselt werden, was den Abend etwas auseinanderriss. Die Gäste mussten zur neuen Partylocation in der Augsburger Innenstadt fahren, die leider weder einen guten Tanzboden, noch ein angenehmes Ambiente bot. Dort angekommen dauerte es eine Weile, bis die Stimmung glücklicherweise wiederhergestellt war. Bis in die frühen Morgenstunden wurde durchgetanzt und die Gäste kamen sicherlich auf ihre Kosten.

Fazit

PRO:
kleines aber feines Kizomba Festival

  • gute, familiäre Stimmung unter den Teilnehmern und Künstlern
  • der Fokus auf Angola und das klassische Kizomba
  • Qualität der Künstler und DJs besonders geeignet für Leute, die in kleinem Umfeld lernen möchten

 

Optimierungsbedarf:

  • Auch wenn es gut ist, hin und wieder zu entspannen und nicht immer den Blick auf die Uhr zu haben… wir empfehlen mehr Fokus auf die Organisation und einen gut geplanten und entsprechend durchgeführten Ablauf
  • Kein Location Wechsel während der Party sowie eine Location mit geeignetem Tanzboden und Ambiente

Wir finden die Idee und die Philosophie hinter diesem Festival sehr schön und sehen das Potenzial. Dieses Event kann im nächsten Jahr noch besser werden und hat noch Luft für mehr Gäste, die gerne klassisches Kizomba, Semba, Tarraxinha, Fusion und traditionelle Afrotänze lernen und tanzen wollen. Wir sind gerne wieder mit dabei.

KizombADA Wuppertal steht für Kizomba Partys getreu dem Motto „Kizomba @ all Style“ mit Workshops aller Stilrichtungen und wechselnden Dj’s auf den Partys am Freitag & Samstag.

Es wird auf ein gutes Gesamtpaket Wert gelegt:

  • Parkett Tanzboden auf 300qm
  • neu installierte Sound Anlage und auf Kizomba abgestimmte Akustik
  • günstige Getränke und humane Eintrittspreise (Abendkasse 7,00€ zzgl. 3,00€ Mindestverzehr pro Person / pro Party)
  • Restaurant in unterer Area mit leckeren Gerichten und preiswerter Speisekarte (auch vegetarische Gerichte)

Das Special am Freitagabend? Ein Meet & Greet Photo Shooting mit Dj Radikal!

KizzMag ist exklusiv dabei und freut sich gemeinsam mit dem gesamten KizombADA Team auf EUCH!

Mehr Informationen: Hier

Seit sieben Jahren veranstaltet Deutschlands erste Kizombaschule „AfroMoves“ im Großraum Stuttgart ein jährliches Kizombafestival und bietet neuerdings neben gewohnt hochwertigen Artisten und DJs, auch eine Salsa- und Bachatatanzfläche, als Ergänzung zum umfangreichen Kizombaprogramm.

Wie jedes Jahr dürfen Kizomberas und Kizomberos auf hohe Qualität setzen. Laurent Yishú, Ronie Saleh, Vie & Sir J. sowie Juneline und weiteren Top-Künstlern werden insgesamt 30 Workshops in allen Levels und Bereichen angeboten + Beginner Bootcamp. Das beliebte Beginner-Bootcamp steht ebenfalls wieder auf dem Programm und bietet Neulingen den ultimativen Einstieg in die Kizombawelt. Sowohl für absolute Anfänger ohne Vorkenntnisse als auch für Tänzer mit Vorkenntnissen ist das Bootcamp geeignet.Nach Abschluss des Bootcamps sind die Teilnehmer in der Lage, auf den Partys mitzufeiern und später auf diesen Fertigkeiten weiter aufzubauen. 70€ kostet das Bootcamp und beinhaltet auch den Eintritt zu den Partys.

Ein großer Social Room steht ab Nachmittag zur Verfügung und lädt zu entspannten Tänzen ein. Ausgewählte Taxitänzer sorgen für Ausgleich und Tanzvergnügen. Auch für Herren stehen dieses Jahr weibliche Taxitänzerinnen zur Verfügung. Perfekt, wenn „Mann“ sich nicht so recht traut oder noch unsicher ist.

Neu in diesem Jahr ist eine Bachatatanzfläche für alle, die hin und wieder etwas Abwechslung suchen. Ein „Silent“ Social Room steht dieses Jahr ebenfalls neu auf dem Programm – wir dürfen gespannt sein. Außerdem wird ein „Jack & Jill“ Tanzwettbewerb veranstaltet. Ein Wettbewerb mit zufälligen Tanzpartnern, der spontanes, kreatives und musikalisches Tanzen verbindet, ohne Choreographie und vorherige Abstimmung. Ein echter Social-Tanzwettbewerb. Gewertet werden dabei nicht die kompliziertesten Schrittkombinationen, sondern das „Zusammenspiel“ des Tanzpaares zur Musik. Natürlich gibt es für die Sieger auch tolle Preise zu gewinnen.

DJ Stefanio Lima aus Rotterdam, DJ Narc6, der 2017 einen Senkrechtstart hingelegt hat und DJ Dameri sorgen nebst weiteren für den besten Mix aus Kizomba traditionell, Urban Kiz, Tarraxinha und Semba. DJ Paluxe, bekannt vom Mulini Beach in Rovinj wird dieses Jahr zum ersten Mal mit dabei sein.

Tickets gibt es über die Webseite oder über den Facebook-Veranstaltungslink. KizzMag ist zum zweiten Mal in Folge dabei und wird abermals berichten.

 

Tato, dies ist das erste Kizomba Festival in Ecuador, und Du (BK Baila Kizomba) und William Matos (Estilo Latino) habt es initiiert. Wie hat alles begonnen?

William und ich trafen uns im Mambo Cafe, einer stadtbekannten Salsathek in Quito – unser Gesprächsthema: Kizomba. Wir unterrichten beide und hatten beschlossen, eine gemeinsame Tanzshow Gruppe ins Leben zu rufen. Als Künstler sind wir auch immer von finanziellen Aspekten abhängig. Dementsprechend kamen Zweifel auf, ob wir überhaupt auf Null raus kommen, als wir über ein Festival nachdachten. Wir riskierten es dennoch und gaben uns vier Monate Zeit, alles zu organisieren – Location und genug gute Lehrer, um die Workshops und Partys über drei Tage anzubieten. Die Pool Party war einer der letzten Punkte auf unserer Liste. Wir wollten das Festival mit einem entspannten letzten Tag beenden, ein wenig im europäischen Stil in einer besonderen Location.

Dann brauchten wir noch einen sprechenden Namen für das Festival. Wir einigten uns auf Kiz’Me, denn es dreht sich alles um Kizomba und um uns – die Tänzer. Wir möchten, dass der Tanz und das Gefühl das er vermittelt in unserem Land Verbreitung findet. In Ecuador und dessen Nachbarländern gibt es noch nicht viele Lehrer, die Kizomba pushen. In unseren Bemühungen wandten wir uns auch an Künstler in nahe gelegenen Ländern wie Kolumbien und Venezuela.

Wie hast Du von Kizomba erfahren und es gelernt? Worin besteht Deine Motivation, es in Südamerika bekannt zu machen?

Ich habe Albir Rojas in Panama kennengelernt und fand großes Interesse an seinem Tanzstil. Ich bewundere auch die Art, wie er Schülern hilft neue Fertigkeiten zu erlangen und Selbstvertrauen aufzubauen. Als Albir nach Spanien zog, um dort Kizomba zu lehren, beschloss ich bei ihm diesen aufregenden, noch kaum bekannten Tanz zu lernen. Also ging ich für zweieinhalb Jahre nach Spanien.

Ich genoss es und verliebte mich in den Tanz. Beim Kizomba empfinde ich eine tiefere Verbindung mit meiner Partnerin als bei jedem anderen mir bekannten Tanz. Die Menschen sollen verstehen, dass es mehr gibt als Salsa und Bachata und dass wir mehr können, als auf 1-2-3 – 5-6-7 zu tanzen sowie eigene Figuren im eigenen Rhythmus und eigener Geschwindigkeit tanzen zu können. Selbstverständlich immer unter respektvoller Einhaltung der Grundlagen.

Kizomba Ecuador Johnny Uday

Du teilst also Deine Leidenschaft mit anderen – hast Du auch die Möglichkeiten im Kopf, die daraus erwachsen, dass Du unter den ersten Kizomba Lehrern hier bist?

Wirtschaftlicher Erfolg ist gut möglich. 100% meiner Arbeitszeit widme ich dem Tanzen. Entsprechend sehe ich es nicht nur als ein Hobby. Was mich am meisten bewegt ist jedoch der Gedanke an die Menschen, die nachkommen. Ich möchte etwas hinterlassen und möchte wissen, dass die Leute die ich beeinflusse den Tanz zukünftig in Ecuador weiterführen.

Wie nehmen Tänzer in Lateinamerika Kizomba wahr?

Hauptsächlich wird es als etwas sehr Sinnliches wahrgenommen. Manche sagen auch Kizomba sei sexy, aber das sind zwei komplett andere Dinge. Es gibt „sexy“, und es gibt „sinnlich“. Vor allem Leute in den Küstenregionen genießen die Sinnlichkeit. Es gibt auch auf anderem Gebiet Verwirrung,  wenn Kizomba als Mischung zwischen Bachata und Tango beschrieben wird. Ich weise dann immer darauf hin, dass das nicht korrekt ist. Kizomba hat seinen eigenen Rhythmus, Percussion und Tempo. Es ist keine Mischung. Es hat seinen eigenen Ursprung in Afrika.

Latinos sehen Kizomba als etwas sehr Erfrischendes für den Körper, etwas Erleichterndes. Die Leute sagen “Wow, ich fühle mich so verbunden mit meinem Partner, so verstanden.” Ich denke in ein bis zwei Jahren wird vermehrt Kizomba in Lateinamerika zu hören sein. Es gibt schon große Projekte, Kizomba in Kolumbien und Argentinien zu promoten und auch in Peru und Venezuela findet es momentan Einzug. Wir Künstler sind in Kontakt und ich habe richtig gutes Feedback erhalten dafür, dass ich die Szene hier unterstütze.

Ich habe das Festival als sehr persönlich erlebt dank Deiner Organisation und dem direkten, freundlichen Kontakt vorab. Kannst Du unseren Lesern vielleicht ein paar Fakten und Zahlen nennen?

Neben mir, Tato Mendez (BK Baila Kizomba), gab es noch weitere drei Künstler: Sol Perez (Kizomba Ibarra), Johnny Uday (Salserios, Quenca) und William Mato (Venezuela).

Das Allan Dee Dance Squad wird nächstes Jahr mit von der Partie sein.

Es gab 33 Workshop Teilnehmer. Auf den Abendpartys hatten wir 70-80 Gäste und ca. 20 Mitarbeiter sowie Showtänzer gezählt. Diese 100 Personen haben das Mambo Cafe perfekt gefüllt.

Unser Hauptziel war es, Kizomba bekannter zu machen, nicht Geld zu machen. Der Full Pass für drei Tage hat nur $24 gekostet, was gerade so unsere Kosten deckte.

Und alle schienen richtig Spaß zu haben…

Absolut! Die Leute waren glücklich und berührt. Wir haben Anfragen erhalten das Festival bitte fortzuführen und nächstes Jahr wieder zu veranstalten. Die positive Energie, die Lehrer und Mitarbeiter verbreitet haben und die schönen Erfahrungen, die Freude sowie neu geschlossene Freundschaften waren großartig und gaben einen kleinen Einblick in die Kizomba Kultur.

Viele der europäischen Festivals sind sehr fokussiert auf Kizomba, oft exklusiv. Ihr habt Euch entschieden, auf den Abendparties Kizomba, Salsa und Bachata zu mischen. Was war der Grund für diese Entscheidung? Glaubst Du Kizomba wird in Lateinamerika auch in der Zukunft stärker gemeinsam mit anderen Tänzen gelebt werden?

Vor einer Weile ging es in Quito nur um Salsa. Bachata stieß nicht auf viel Resonanz. Plötzlich wurde es ein Hype und Bachata und Salsa endeten irgendwann gleichauf. Es besteht eine realistische Chance, dass Kizomba das auch schafft oder vielleicht sogar die Popularität von Bachata übersteigen wird. Doch das können wir heute noch nicht wissen.

Auf dem Festival wollten wir nicht exklusiv sein, da wir viele Salsa und Bachata Tänzer haben, die noch Kizomba Anfänger sind. Wir sind einander sehr aufgeschlossen.

Wie siehst Du die Kizomba Szene in 5 Jahren?

Schon heute kann man hier in Ecuador Kizomba im Radio und Fernsehen hören. Es gibt Dokus über das neue Genre. “Wer ist diese blonde Frau mit den phänomenalen Moves? Lara Lopez. Sie war Balletttänzerin, hat Wettbewerbe mit Albir getanzt und gewonnen und boom!” Ich denke, in fünf Jahren könnte es neben unserem noch viele weitere Festivals geben. Wir laden auch “Asi se Baila Guayaquil” (ein großes Salsa Festival) ein, der Kizomba Community ihre Tore zu öffnen. Wir sind absolut offen und helfen gerne mit Workshops etc.

Wahrscheinlich wird es in fünf Jahren viel mehr Kizomba in ganz Lateinamerika geben. Es gibt Promoter in Kolumbien, Venezuela, Argentinien, Brasilien, Peru…

Habt Ihr Pläne für ein nächstes Festival? Gibt es etwas, das Ihr anders machen würdet?

Ja, es wird ein nächstes Mal geben und zwar Anfang August. Was werden wir anders machen? Ich denke darüber nach, die Sache mit einem Ausflug zum Strand aufzupeppen.

Bis dahin haben wir im November eine Kizomba Party mit dem Motto “ángeles y demonios”.

Tato, es hat mich gefreut, Dich kennenzulernen. Danke für das Interview.

Danke Dir und den Machern von kizzmag.com!

Ein Interview von Klaus

Mehr Informationen über Tato Mendez: Hier

 

 

FIKi 18 Festival: Finnlands International Kizomba Festival

Entschuldigung bei allen Deutschen, die dachten es sei etwas anderes ;-p

Ein kleines, gemütliches, spezielles Festival mit großem Fokus auf Qualität, statt Quantität. 16 und mehr internationale Künstler für qualitativ hochwertigen Unterricht in Kizomba, Semba, Tarraxinha, Kizomba Fusion, Urban Kiz, Kuduro und AfroHouse: Miguel & Susana, Paulo & Lana, Ronie Saleh, Maria & Arnold, Fabio Krayze nebst weiteren werden dort sein, um ihre Leidenschaft und Fähigkeiten weiter zu geben.

Erwartet keine große Anzahl einstündiger Workshops mit einer großen Anzahl von Leuten! Alle Workshops dauern 1,5 Stunden und konzentrieren sich darauf, euer Tanzniveau auf ein höheres Level zu bringen und gelernte Techniken und Moves intensiver zu verinnerlichen.

Special – Finnische Sauna

 

Alle, die wahre finnische Kulturerfahrung erleben möchten, haben die Möglichkeit das Sonntags „Special“ zu besuchen – finnische Sauna!

Wer noch nie in Finnland war, sollte diese Möglichkeit nutzen. Am Montag findet eine offizielle After Party bei „AfroLatin Nights“ in Helsinki statt, die am längsten bestehende AfroLatin Party auf zwei Tanzflächen.

Mehr Informationen zum Festival findet ihr hier!

KizzMag wird dabei sein und berichten!