Der Juni kommt und neben den Summer Sensual Days in Rovinj gibt es noch viele weitere interessante Festivals. Wer spontan entscheiden möchte, findet nachfolgend eine ausführliche Auflistung. Fünf Festivals finden allein in Deutschland statt, zehn in Frankreich. Falls ihr Kizomba mit Urlaub verbinden möchtet, sollte sich neben Rovinj auch das Festival in Malta ansehen.

Für Semba Fans gibt es „Semba no pe“ in Lissabon, Portugal. Für alle Salsa und Bachata Liebhaber werden gemischte Festivals angeboten. Der Juni bietet für jeden etwas.

Wir übernehmen kein Gewähr für Vollständigkeit.

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Die Ergebnisse unserer ersten Online-Umfrage zum Thema Festivals sind ausgewertet. In diesem Artikel möchten wir euch einen Teil der Resultate aufzeigen. Als Sieger gehen ganz klar eine passende Location sowie eine gute Balance zwischen Damen und Herren hervor. Welche Faktoren auch weit vorne liegen und welche überraschend hinten liegen, erfahrt ihr in diesem Bericht.

Daten & Fakten zu den Teilnehmern

298 Personen nahmen an der Online-Umfrage teil. Abgefragt wurde jeweils das Geschlecht, das Tanzlevel, welche Festivalgröße bevorzugt wird, welche Priorisierung bzgl. des Festivalinhaltes gelegt wird und wie viele Festivals pro Jahr besucht werden. Darüber hinaus konnte jeder Teilnehmer fünf von 12 möglichen Merkmalen auswählen, die auf Festivals am wichtigsten für sie sind:

  • festival size
  • ticket price
  • popularity and quality of the teachers
  • popularity and quality of the DJs
  • a wide range of workshops (different styles, levels)
  • presence of taxi dancers
  • shows
  • social dance
  • a nice and suitable location (ambience, quality of dance floor, parking possibilities etc.)
  • balance men/women
  • Internationality (teachers, DJs, guests)
  • all in one service (accommodation deals, catering service, shuttles, etc.)

Aufteilung der Geschlechter und nach Tanzlevel

Die 298 Teilnehmer verteilen sich auf 172 Frauen und 126 Männer. 7 Personen schätzten sich als Beginner/Improver ein, 91 Personen als Intermediate, 166 Personen als Advanced und 34 Personen als Master/Teacher.  Von 298 Teilnehmern nehmen 118 an bis zu fünf Festivals pro Jahr teil, 107 besuchen jährlich zwischen fünf und zehn Festivals und 73 Personen besuchen mehr als zehn pro Jahr.

Priorität des Festivalinhalt

148 Teilnehmer (50%) gaben an, dass Ihnen sowohl das Tanzen als auch Workshops wichtig sind. 135 Teilnehmer (starke 45%) legen ihren Schwerpunkt rein auf das Tanzen selbst. Nur 15 Personen (5%) legen hauptsächlich Wert auf Workshops und Übungsmöglichkeit. Im Trend liegen demnach sowohl reine Tanzfestivals, ohne Workshopprogramm, als auch Festivals mit Workshopprogramm.

Mittelgroße und kleine Festivals liegen im Trend

Priorität der Festivalgröße

Auch wenn große Festivals mit mehr als 1000 Teilnehmern sehr bekannt und guten Zulauf haben,  stehen dennoch mittlere (250-750) und kleine (bis 250) Festivals hoch im Kurs.  Eine persönlichere Atmosphäre gehört zu den Hauptgründen, ebenso wie die leichter zu erreichende Balance zwischen Damen und Herren, die bei großen Events nur schwer zu erreichen ist.

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Location und Balance liegen vorn

Bei der Priorisierung der Festival Eigenschaften liegen eine schöne Location sowie die Balance zwischen Damen und Herren an der Spitze. Eine schöne und passende Location mit Ambiente und passendem Boden gehört für 68% aller Befragten zu den wichtigsten Merkmalen eines Festivals. Dicht gefolgt mit 65% ist eine gute Balance wichtig. Der in den letzten Jahren immer gefragtere Social Dance ist überraschenderweise auf Platz drei, noch vor der Popularität und Qualität der Deejays. Dies ist ein klares Zeichen für die Ausweitung des Social Dance, was in den letzten zwei Jahren bereits vermehrt zu beobachten ist.

Gesamtauswertung

Der Ticketpreis findet sich erst auf Platz fünf wieder. Nur 50% geben dies als eines der wichtigsten Merkmale für eine Entscheidungsfindung an und zeigen, dass mehr Wert auf andere Eigenschaften gelegt wird. 44% aller Befragten legen großen Wert auf die gebuchten Tanzlehrer und betrifft in erster Linie diejenigen Teilnehmer, die Workshops für wichtig empfinden.

Nicht zu unterschätzen ist der Service rund um ein Festival. Unterkünfte, Shuttle-Service oder  Komplettpakete werden von 33% der Befragten als sehr wichtig empfunden. Insbesondere von Personen, die mehr als fünf Festivals pro Jahr besuchen und sich nicht mit der Rundumplanung beschäftigen möchten. Je mehr Festivals besucht werden, desto einfacher soll die Organisation der Festivalreise sein. Ein Tipp für Veranstalter könnten unter anderem Komplettpakete sein, die sowohl Ticket als auch Hotelunterkunft und ggfs. Shuttle-Service beinhalten. Der Mindestservice sollte die Nennung von Hotels in Locationnähe sein sowie Kontaktdaten dieser. Teilnehmer, die alles selbst recherchieren und organisieren müssen, könnten unter Umständen wegbrechen.

Bei rund 20% liegen die Festival Größe, die Vielfalt an Workshops und überraschend weit hinten die Internationalität der Veranstaltung sowie die Präsenz von Taxitänzern. Da die Balance im Allgemeinen als sehr wichtig empfunden wird, überrascht die Tatsache, dass die Anwesenheit von Taxitänzern als nicht so wichtig erachtet wird. Das Ergebnis zeigt, dass die Teilnehmer zwar eine gute Balance möchten, aber nicht unbedingt durch den Einsatz von „zu vielen“ Taxitänzern.

Mit nicht einmal einer Stimme finden sich die Shows auf dem letzten Platz ein. Auch wenn die Darbietungen oftmals eine tolle Ergänzung sind und eine Möglichkeit der Künstler, sich und ihr Können zu präsentieren, so ist es für keinen Teilnehmer unter den Top 5 Prioritäten eines Festivals. Insbesondere, da die Teilnehmer es bevorzugen selbst zu tanzen.  Auf vielen Festivals ist dieser Trend bereits zu erkennen und die Showeinlagen verkürzen sich drastisch oder werden überhaupt nicht mehr angeboten.

Priorisierung der jeweiligen Geschlechter

Vergleich Frauen und Männer Prioritäten

Der größte Unterscheid zwischen Frauen und Männern liegt logischerweise in der Balance. Für Frauen ist die Balance mit 85% das wichtigste Kriterium bei einem Festival, gefolgt von der Location. Aber auch bei Männern ist die Balance mit 38% immerhin auf Platz sechs und zeigt, dass auch sie eine entspannte Atmosphäre genießen, anstatt im Akkord mit den wartenden Damen zu tanzen. Ebenfalls zeigt sich, dass die Frauen zwar mehr Wert auf die Präsenz von Taxitänzern legen, jedoch längst nicht so wichtig ist wie andere Merkmale. Mit gerade mal 32% liegt die Präsenz von Taxitänzern bei Damen lediglich vor den Shows, der Festivalgröße, der Workshopvielfalt sowie der Internationalität.

Priorisierung Männer

Priorisierung Frauen

Männern hingegen ist mit 78% eine gute Location auf Platz eins, gefolgt von topp Deejays und Social Dance Möglichkeiten.

Für Veranstalter bedeutet dies, vermehrt auf eine gute Balance zu achten, ohne dabei allzu viele Taxitänzer einzusetzen. Gerade diese Aufgabe ist nicht einfach und wird schwieriger, je größer die Veranstaltung ist. Außerdem bekommt der Social Dance einen immer größeren Stellenwert. Veranstaltungen, die bisher noch kein Social Dance anbieten, sollten sich diese Möglichkeit für zukünftige Events genauer ansehen.

Social Dance bekommt hohen Stellenwert

Insbesondere bei den Teilnehmern, deren Priorität das Tanzen selbst ist, liegt das Social Dance ganz weit oben. Vermehrt melden Veranstalter, dass Gäste lediglich zum Social Dance kommen möchten. Social Dance liegt bei dieser Gruppe gleichauf mit der Location. Wichtigste Eigenschaft für die Frauen ist abermals die Balance, was logisch ist, da sie nicht am Rand lange auf einen Tanzpartner warten möchten. Für die reinen Tänzer ist entsprechend auch die Deejay Auswahl wichtig. Veranstalter, die ihren Schwerpunkt inhaltlich auf das Tanzen legen, sollten bei der Deejay Auswahl auf Popularität und Qualität Wert legen und möglichst lange Social Dance Möglichkeiten schaffen.

Gruppenauswertung: Priorität Tanzen

Betrachten wir hingegen die Gruppe, die sowohl Wert auf das Tanzen als auch auf Workshops legt, liegen gut ausgewählte Tanzlehrer weit vorne, dafür wird die Social Dance Möglichkeit in dieser Gruppe nicht ganz so hoch bewertet. Dafür wird mehr Gewicht auf eine breite Auswahl an Workshops gelegt. Auch in dieser Gruppe legen die Frauen viel Wert auf eine gute Balance, unter anderem, um in den Workshops nicht ohne Trainingspartner teilnehmen zu müssen. Gegebenenfalls können Veranstalter hier mit Gastherren arbeiten, die bei den Workshops aushelfen.

Gruppenauswertung: Priorität Tanzen und Workshops

Fazit

Wer ein topp Festival organisieren möchte, egal ob klein, mittel oder groß, kann mit einer schönen und passenden Location und einer guten Balance zwischen Damen und Herren punkten und sich damit eventuell von den vielen Wettbewerbern abheben. Wichtig ist, dass die Balance nicht unbedingt durch Taxitänzer ausgeglichen werden muss, was Veranstalter jedoch vor eine Herausforderung stellen wird. Eine Alternative könnten Gastherren sein, die dann auch bei Workshops aushelfen müssen. Auch die Qualität der Deejays und Lehrer ist potentiellen Teilnehmern wichtiger als der Ticketpreis. Ein absolutes Muss ist inzwischen das Angebot eines Social Dance. Viele sprechen davon, dass ihnen ein Social Dance inzwischen wichtiger ist als die Party selbst.

Die Internationalität ist überraschendweise nicht so hoch priorisiert wie erwartet. Einen weiteren Pluspunkt können sich Veranstalter mit einem Rundumservice verschaffen. Komplettpakete, Hoteldeals, Shuttle-Services und ähnliches wird sehr gerne angenommen, insbesondere von Teilnehmern, die viele Festivals besuchen und wenig Aufwand mit der Reiseorganisation möchten.

Vollständige Auswertung

Eine vollständige Auswertung mit tiefergehenden Analysen wird im Juni 2019 für Veranstalter zur Verfügung stehen. Dabei werden die einzelnen Bereiche detailliert ausgewertet, analysiert und Optimierungsvorschläge für Veranstalter erörtert. Darüber hinaus werden Ergänzungen aus verschiedenen persönlichen Befragungen ergänzt. Vorbestellungen für die Umfrageauswertung können an info@kizzmag.com gesendet werden.

Vielen Dank an Mariette für Deine Unterstützung bei diesem Artikel.

Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Wir haben uns die Monate April, Mai und Juni einmal genauer angesehen und recherchiert, wo man denn überall auf Festivals gehen kann. Dabei haben wir USA, Asien sowie Australien nicht betrachtet und haben uns vorrangig auf Europa sowie umliegende Länder konzentriert. Angeführt wird die Liste von Frankreich mit 22 Festivals in drei Monaten, dicht gefolgt von Spanien mit 12 Festivals. Deutschland auf Platz drei bietet ganze 8 Festivals in drei Monaten und Italien 7. Die restlichen 29 Festivals verteilen sich auf ganz Europa, unter anderem Kroatien, Niederlande, Luxembourg oder Griechenland nebst weiteren. Wer also noch keine genauen Festivalpläne hat, kann sich nachfolgend ein Bild machen.

Bereits im April gibt es eine große Auswahl. Warschau, Barcelona und Luxemburg dürften hier zu den meist besuchten Events gehören. Auch das Corfu Beach Festival mit Urlaubsfeeling hört sich gut an und bietet neben Kizomba auch Salsa, Bachata und Zumba an. Insgesamt bietet April mit 22 Festivals auf.

Übertroffen wird April mit 31 Festivals in 17 Ländern im Mai. Die Auswahl ist groß. Das Zagreb Kizomba Festival, Feeling Kizomba Festival in Spanien oder auch Temple of Kiz in Deutschland werden zu den größeren Events gehören. Es gibt aber auch einige kleinere Festivals für alle, die es etwas familiäre mögen.

Bekannt ist Juni natürlich für das größte Festivals überhaupt – CSSF & SSD Festival in Kroatien – Rovinj. Aber auch für alle, die etwas anderes sehen möchten, bietet der Juni eine Vielzahl an Festivals. 26 Festivals in Summe in 10 unterschiedlichen Ländern. Allein Frankreich bietet 10 Festivals im Juni an. Neben dem Rovinj und Opatija Festival könnten insbesondere die Olympiades of Kizomba in Frankreich und das Amsterdam Kizomba Festival beliebtes Anlaufziel sein. Für Semba Liebhaber bietet das Semba No Pe in Portugal ein passendes Event.

Klar zu erkennen ist, dass die Anzahl der Kizomba Festivals in ganz Europa wächst. KizzMag wird auch zukünftig die bevorstehenden Events recherchieren und berichten. Ein ausführlicher Eventguide mit weiteren Informationen steht bald als E-Book zum Herunterladen zur Verfügung.

Wir übernehmen keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit der Liste. Events können zwischenzeitlich abgesagt oder neue Events hinzugekommen sein.

 

Nach einem gelungenen Start in 2018, geht „Temple of Kiz“ in die zweite Runde. Was die Gäste dieses Jahr erwartet und welche Neuerungen es gibt, erfahrt ihr im Folgenden.

Eine besondere Auswahl an Workshops und Bootcamps, ein internationales DJ Ensemble sowie eine hochmoderne und einzigartige Location in Form einer Pyramide zeichnet das Event „Temple of Kiz“ in Mainz aus. Wir berichteten bereits über die erste Edition, welche für eine Erstausgabe ein großer Erfolg war. Vom 31. Mai bis 2. Juni 2019 veranstalten Organisatorin Stefanie Pietas und Oliver Eichin die zweite Ausgabe und haben auch Neuheiten zu berichten.

Neben Food Trucks, die für das leibliche Wohl vor der Pyramide sorgen werden, wird das „Social“ nach oben in die Lounge verlegt. Damit wurden die Wünsche der letztjährigen Teilnehmer aufgenommen und prompt umgesetzt. Daher dürfen sich dieses Jahr alle Teilnehmer auf Open Air (wetterabhängig) Socials im Lounge-Bereich freuen.

Für die beste Urban Kiz Musik werden unter anderem DJ Lenhy, DJ Hugo Smile, DJ Valet nebst weiteren internationalen topp Deejays sorgen. Abwechslungsreiche Workshops und Bootcamps können Teilnehmer bei sieben unterschiedlichen Tanzlehrer Pärchen, unter anderem bei Stone’s & Sabine, Hugo & Mariina, Daniel & Jasmin besuchen. Es wird abermals Wert auf eine gute Balance gelegt, wofür auch diverse Taxitänzer Gruppen eingeladen sind. „Hilfreich sind natürlich die Vorverkäufe der Tickets, um die Balance besser planen zu können. Kommt der Großteil spontan, wird es schwierig.“ erzählt uns Organisator Oliver. Dies dürfte für alle Veranstalter gelten, die Wert auf eine gute Balance legen.

Nach der guten Resonanz der Erstausgabe, wird auch die Teilnehmerzahl ordentlich zulegen. Platz gibt es allemal genug, denn die Pyramide bietet nicht nur die Haupttanzfläche, sondern weitere Tanzbereiche im Hauptsaal, die für eine aufgelockerte Tanzatmosphäre sorgen.

Nähere Infos und Tickets gibts über den Veranstaltungslink (Weiterleitung zu Facebook!)

Veranstaltungsflyer

Ausverkauft! Zum vierten Mal in Folge gehörte die X-Mas Gala zu den Topp Festivals in Deutschland und darüber hinaus. Nicht ganz ohne blanke Nerven, denn nicht jeder schätzt die konsequente Organisation von Sabine. Über 600 Gäste nahmen teil und kamen in den Genuss hochwertiger Workshops, Socials und Partys mit den besten DJs der Szene in einer wunderschönen Location im Herzen von Kassel – die Orangerie. Alle Highlights sowie Neuigkeiten für 2018 erfahrt ihr bei uns.

Kurz vor Weihnachten findet sich alljährlich die Créme-de-la-Créme der Kizombaszene in Kassel wieder. Nicht Luxemburg, nicht Frankreich und auch nicht Belgien, nein, alle strömen in die knapp 195 000 Einwohner große Stadt mit nur einem Ziel – Teil eines der begehrtesten Festivals des Jahres zu sein. Gäste aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und weiteren europäischen Ländern fanden ihren Weg zur X-Mas Gala. Die weiteste Anreise hatten Gäste aus Russland, die nur für dieses Festival angereist waren.

Warum wollen alle nach Kassel?

Foto: Photoart Eichin

Es ist relativ simpel. Suche eine schöne Location, buche hochwertige Künstler und DJs, achte auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Mann und Frau und schaffe eine familiäre Atmosphäre. Einfacher gesagt als getan. In Wahrheit steckt ein Jahr harter Arbeit dahinter, sehr viel Konsequenz, Herzblut und hohes Engagement während der Freizeit. Und nicht jeder schätzt die konsequente Haltung von Sabine, insbesondere wenn es einen selbst betrifft. In den letzten Monaten vor Eventbeginn musste sich die Organisatorin mit allerlei Beschwerden und teilweise auch sehr unschönen Nachrichten auseinandersetzen. Für jemanden, der gerne alle Nachrichten beantwortet, stellt eine solche Situation bald eine Vollzeitbeschäftigung dar. Immer wieder versuchten insbesondere Damen noch einen Pass zu ergattern und flehten regelrecht um Ausnahmen, versuchten über Bekannte und Freunde noch etwas zu erreichen oder wurden kreativ, indem sie Couple-Pässe oder Herrenpässe bestellten. Auch Herren versuchten die Situation zu nutzen und boten sich regelrecht als Taxitänzer an, um ein Gratisticket zu erhalten. Aber so funktioniert es nicht. Ein Event wie dieses, insbesondere in dieser Qualität hat nun mal seinen Preis und lässt sich nicht finanzieren, wenn Tickets verschenkt werden. Sabine blieb hart und setzte sich durch, auch wenn es Nerven gekostet hat, den maximalen Frauenüberschuss von 10% zu halten.

Krankheitsbedingt sind ca. 25 Herren, unter anderem auch ein Taxi Team ausgefallen, was sich ein wenig bemerkbar gemacht hat. Und dennoch war die Balance eine Wohltat und nicht zu vergleichen mit den meisten anderen Festivals. Keine Dame musste lange auf einen Tanz warten und auch die knapp 50 Taxitänzer haben ihren Job ernst genommen.

Highlights in 2017

Teresa Jimenez. Bild: Photoart Eichin

Neben altbekanntem Line-Up wie Tchint & Janina, Doumb und DJs wie Saï Saï, Stefanio Lima nebst weiteren Top Acts, konnten DJ Madiss aus Rotterdam und DJ Narc6 aus Gießen ihr Kassel-Debüt feiern. Die Gäste waren begeistert und sicherlich darf man beide 2018 wieder begrüßen. Ein weiteres Highlight stellte das Lady-Styling Bootcamp von Theresa Jimenez aus Schweden dar. Hier konnten die Damen viel im Bereich Body Movement erlernen und sich abgeschottet in der Strandbar Kassel voll und ganz auf sich selbst konzentrieren.

Die Stimmung war wieder einmal sehr familiär, auch wenn die räumliche Kapazitätsgrenze erreicht war. Zeitweise war die Tanzfläche zu voll. Diese Erfahrung wurde bereits aufgenommen und die Ticketanzahl für 2018 wird um 70 Tickets reduziert, zugunsten von mehr Beinfreiheit.

Kampf um 2018 Tickets beginnt bereits

Generell wird Sabine 2018 einige Änderungen vornehmen, ihrer Konsequenz was die Ticketverkäufe angeht wird sie treu bleiben. Von Beginn an gibt es nur begrenzt Singlepässe und der Kauf von Couple-Pässen wird angeraten. Wenige Tage nach Ende der letzten Gala gingen die Tickets 2018 online. Im Januar waren bereits mehr als 50% der Tickets verkauft und zum ersten Mal musste Sabine einen Monat nach Öffnung des Ticketverkaufs die Damenpässe vorläufig sperren. Die Damen haben es verstanden, wer dabei sein möchte, muss sich sein Ticket frühzeitig sichern. Jetzt heisst es abermals „Warten“, warten darauf, dass einige Herrenpässe verkauft werden, damit weitere Damentickets wieder frei gegeben werden.

News für 2018

Hieraus lässt sich auch die große Beliebtheit der X-Mas Gala erkennen und warum ein Besuch immer lohnt. 2018 ist unter anderem Laurent Yishú als Künstler mit dabei, ein Argument für sich! Er gehört zu den besten Lehrern der Szene und wird ein 4-Stunden-Bootcamp, welches separat buchbar ist, geben. Im Hinblick darauf, dass er zukünftig weniger als Lehrer unterwegs sein möchte, wird auch das Bootcamp sicherlich zeitnah belegt sein. Adeline Sueodis bietet den Damen ein 3-stündiges Ladystyling. Beide waren von Beginn an immer wieder Teil der X-Mas Gala und auch wenn sie offiziell kein Tanzpaar mehr sind, freuen sich beide sehr, wieder mit dabei zu sein.

Die Anzahl der DJs wird von 13 auf 14 aufgestockt und erstmals wird Tatjana Orlova aus Russland als Djane mit vertreten sein und ihr Kassel-Debüt geben. Eine gute Nachricht gibt es auch für alle, die ungern die Locations wechseln. Alle Partys, auch die Pre-Party, finden 2018 in der Orangerie statt.

Wer bis jetzt noch kein Ticket hat, sollte als Frau die Augen offen halten und zuschlagen, sobald wieder Tickets freigegeben werden. Und die Herren warten hoffentlich nicht allzu lang mit ihrem Ticketkauf, schließlich möchten noch einige Damen an diesem Event teilnehmen. Eines kann jetzt schon mit großer Wahrscheinlichkeit gesagt werden, auch 2018 wird dieses Event wieder ausverkauft sein.

 

„Temple of Kiz“, das neue Urban Kiz Festival in der Pyramide Mainz hat einen hervorragenden Start hingelegt. Bereits über 300 Kizomberos und Kizomberas aus Deutschland, Schweiz, Frankreich und auch Luxemburg haben das neue Festival besucht und die Rückmeldung ist nicht nur aufgrund der einzigartigen Location durchweg positiv. Unser Review:

Tanzen im Fokus

Workshop. Foto: PhotoartEichin

Social Dance und Party stehen beim neuen „Temple of Kiz“ Festival im Vordergrund, weniger eine breite Vielfalt an Workshops. Dafür wurden ausschließlich internationale DJs gebucht, darunter DJ Valet, DJ Lenhy oder DJ Nice Life nebst weiteren namhaften Deejays. Aber auch Newcomer Deejay PG, der zum ersten Mal auf einem Festival auftrat, schlug mit seinem frischen Mix wie eine Bombe ein. Veranstalterin Stefanie Pietas gibt auch gerne vielversprechenden Newcomern die Chance, auf ihrem Festival aufzulegen.

Für Lernwillige gab es ganztägig eine Mischung aus einzelnen Workshops und mehrstündigen Bootcamps, vorrangig im Intermediate und Advanced Bereich. Als Lehrer kamen unter anderem nationale Künstler wie Stone’s & Sabine, Lamsca Sagnia sowie internationale Tanzlehrer wie Aime & Trecy aus Luxemburg oder Hugo & Mariina in die Pyramide. Für wen das Passende nicht dabei war, konnte sich beim Social ab 14 Uhr so richtig austoben. Um 22 Uhr begann die Abendparty unter der modernen Pyramidenkuppel und bot den Gästen bis 7 Uhr morgens die Möglichkeit auf feinste Urban Kiz Musik zu tanzen.

Top moderne Location

Foto: PhotoartEichin

Über die Location hatten wir bereits berichtet. Top moderne Ausstattung mit toller Soundanlage sowie Lichttechnik und einer raffinierten Architektur. Die „Pyramide“ ist wirklich etwas „Besonderes“, nicht eben einfach nur eine 0-8-15 Räumlichkeit, in der eine Soundanlage und ein paar Lichteffekte aufgebaut werden. Auch die Klimatisierung lässt sich hier gut steuern und vermeidet allein schon durch die hohe Deckenhöhe allzu große Hitze. Schon vor Betreten steht man vor der mächtigen Pyramide mit großem kostenfreien Parkplatz direkt vor der Eingangstür. Auch die Panoramalounge unter offenem Dach (bei warmen Wetter) lädt zum Verweilen ein. Hier wäre Musik toll gewesen, um die ersten Stunden des Social unter freiem Himmel genießen zu können. Aber auch zum gemütlichen Kaffeetrinken und persönlichen Austausch ist die Lounge perfekt.

Die Anbindung zur Pyramide ist hervorragend. Eine Autobahnzufahrt in direkter Nähe, Hotels in Gehweite und diverse Läden für die nötigste Versorgung. Da sie im Industriegebiet liegt, gibt es weder eine Sperrstunde noch Beschwerdeprobleme bei lauter Musik.

Gute Balance und Stimmung

Foto: PhotartEichin

Mit entscheidend für die tolle Stimmung war auch die gute Balance. Beim Ticketverkauf wurde bereits auf einen gesunden Ausgleich zwischen Frauen und Männer geachtet. Entgegen der ursprünglichen Planung und aufgrund vieler Spontanzusagen, gab es auch eine Abendkasse. Trotzdem entstand kein großer Frauenüberschuss, was bei einer Abendkasse sehr schwer zu planen ist. Dank der guten Arbeit der Taxiteams wie Funomen, Kizomba Brigade Stuttgart, Casanova, Ghetto Kiz sowie die anderen Gruppen, kamen die Damen voll auf ihre Kosten. Unsere Umfrage ergab ein sehr positives Feedback zur allgemeinen Balance und der Arbeit der Taxitänzergruppen. Da „Temple of Kiz“ nicht zu den Großveranstaltungen gehört, sondern zu den mittelgroßen Festivals – gemessen an Teilnehmerzahl – hatte die Atmosphäre immer noch leicht familiären Charakter.

Möglichkeiten zur Optimierung

Panorama Lounge. Foto: PhotoartEichin

Zu meckern gab es bei diesem Event nicht viel und wenn, dann auf recht hohem Niveau. Natürlich hätte es die „Stinkbombe“ am Freitagabend nicht gebraucht. Es war – entgegen mancher Vermutung – definitiv kein Abflussproblem der Pyramide, sondern das Werk eines Gastes. Ob dummer Streich oder gemeiner Sabotageakt, es war erfolglos, denn echte Kizomberos lassen sich auch davon nicht den Abend verderben und tanzten kräftig weiter.

Bedauert wurde vielerlei, dass in der Panoramalounge keine Tanzmöglichkeit bestand. Hier lässt sich das Dach komplett öffnen und bei dem tollen Wetter wäre es die perfekte Social Dance Tanzfläche gewesen. Technisch war es spontan nicht möglich dies umzusetzen und wurde auch eher als Rückzugsort angedacht, die Veranstalter haben die Anregung jedoch aufgenommen und so dürfen wir im nächsten Jahr auf ein Open Air Social hoffen.

Trotz Einkaufsmöglichkeiten in naher Umgebung, wäre eine hausinterne Essensmöglichkeit wünschenswert gewesen oder ein Food Truck auf dem Parkplatz, um den Energiebedarf zwischendurch wieder aufzufüllen.

Die Getränkepreise sind im leicht gehobenen Niveau. Ein stilles Wasser bspw. 1 L kostet 6,00 € und schmerzte dann doch den ein oder anderen Geldbeutel, da auch während der Workshops keine Getränke mitgebracht werden durften.

Kurz und knapp

  • Einzigartige Location mit Klimatisierung
  • Großes Social und lange Partys mit namhaften DJs
  • Gute Balance und schöne Stimmung
  • Hotels in Gehweite
  • Fokus auf Social und Party, leichtes Workshopprogramm
  • Sanitäranlagen immer sauber
  • Kostenfreier großer Parkplatz
  • Keine hausinterne Essensbewirtung, gehobene Getränkepreise

Fazit

Top! Wer auf reine Urban Kiz Musik steht kommt hier voll auf seine Kosten und das in einer einmaligen Location mit top DJs und leichtem Workshop Programm. Die Balance war trotz Abendkasse angenehm und auch das tänzerische Niveau war beachtlich. Die Organisation und Kommunikation für die Teilnehmer war sehr gut und die Stimmung war durchweg positiv. Eine tolle Leistung für die Erstausgabe und damit eines der vielversprechendsten Events in Deutschland. Mit der diesjährigen Reputation der Erstausgabe werden sich nächstes Jahr noch wesentlich mehr Tänzer in der Pyramide einfinden, im besten Falle über den Vorverkauf, um in der nächsten Edition eine ebenso gute – wenn nicht noch bessere – Balance zu erreichen. Potenzial für Wachstum bietet die Mehr-Ebenen Location allemal.

Temple of Kiz 2019

Mitte Februar fanden die ersten „Black Forest Kizomba Days“ in Horb am Neckar statt. „Klein und fein“ bekam hier eine neue Bedeutung. Ca. 150 Kizomberos/as aus Stuttgart, Frankfurt, München, Freiburg, Schweiz, Bremen und auch Frankreich waren Teil eines stark limitierten und gut ausbalancierten Events. Warum das Debüt ein voller Erfolg war erfahrt ihr in unserem Artikel.

Einzigartige Location

7 Tanzlehrer, 6 DJs sowie Taxitänzer zum Ausgleich der Balance zwischen Mann und Frau wurden hierfür nach Horb eingeladen und boten über 1,5 Tage insgesamt 15 Workshops und 2 Partys in traumhaftem Ambiente. Insbesondere die Location – ein altes Klostergebäude – welches inzwischen eine Eventlocation mit Gastronomie ist, kann wirklich als einmalig bezeichnet werden. Im Theatersaal sorgten das alte Gewölbegemäuer und die topp Soundanlage sowie Belichtung für einzigartiges Ambiente.

Support nationaler Artists & DJs

„Versus“ aus Italien. Foto: Photoart Eichin

Als internationales Tanzlehrerpaar wurde „Versus“ aus Italien eingeladen. Das italienische Tanzlehrerpärchen kam hervorragend beim Publikum an. Ansonsten setzten die Veranstalter auf namhafte lokale Artists und DJs. „Wir haben hervorragende Lehrer und DJs in Deutschland. Diese möchten wir unterstützen.“ Das Konzept ging auf. Neben Versus gaben unter anderem George & Liza, Tony Gomes, Sunny & Victoria und Lamsca Sagnia Workshops in verschiedenen Bereichen in allen Levels. Das Publikum war bunt gemischt. Von Anfängern bis hin zu sehr fortgeschrittenen Tänzern waren alle Niveaus vertreten und sorgte somit bei jedem für Wohlfühlstimmung. Hier trifft sich nicht nur die Creme-de-la-creme, auch nicht so erfahrene Tänzer können sich hier voll entfalten.  Somit wundert auch das Feedback der Gäste nicht: „einmalig“, „sensationell“ und vor allem „familiär“ bekamen die Organisatoren des Events immer wieder zu hören.

Trend zu „klein und fein“

Nahezu alle Gäste möchten wieder kommen und diese familiäre Atmosphäre hinter alten Klostermauern genießen. „Hier ist niemand anonym. Man lernt sich gegenseitig kennen und die Stimmung ist sehr persönlich“ erzählt ein Gast. Mit dieser kleinen, aber für den Tanzverein doch große Veranstaltung wurde ein Nerv getroffen. Die Tendenz von Groß- und Massenveranstaltung geht hin zu „klein und fein“.

Kleine Verbesserungspotenziale

Bei der Premiere gab es auch kleine Verbesserungspotenziale. So war der Mittagssnack doch deutlich zu knapp bemessen. Der Großteil der Gäste hätte sich hier eine richtige Mahlzeit gewünscht. Die Organisation hat sich dies bereits auf die „To-Do-Liste“ gesetzt. „Nächstes Jahr werden wir eine richtige Mahlzeit für das Mittagessen einplanen. Dieses Mal haben wir es unterschätzt.“  Die Bewirtung konnte bei der Menge an Gästen nicht ganz mithalten und hätte etwas relaxter sein können.

Der oberste Workshopraum war wenig geeignet, da der Boden nicht eben war und sich auf eine Seite hin neigte. Dies machte das Tanzen bzw. Gleichgewicht halten anspruchsvoll. Zugunsten der schönen Location und das durchweg positive Event, schauten die Gäste jedoch über dieses Manko hinweg.

Topp Balance und familiäre Atmosphäre

Foto: Photoart Eichin

Insbesondere die gute Balance zwischen Damen und Herren war ein ausschlaggebender Punkt für die gute Stimmung in Horb. Schon von Beginn an wurde beim Ticketverkauf auf eine gute Balance Wert gelegt. Die 80 Fullpässe waren komplett ausverkauft und mit 10 Taxitänzern war auch auf den Partys eine tolle Balance gegeben. Die Organisatoren legen zwar Wert auf Taxitänzer, jedoch nur in Maßen. Außerdem sind auch immer 1-2 weibliche Taxitänzerinnen für die Männer gebucht. „Es gibt genug Herren, die sich noch nicht sicher genug fühlen, um eine gute Tänzerin aufzufordern. Dies möchten wir mit weiblichen Taxitänzerinnen lösen, die gerade diesen Herren eine tolle Tanzerfahrung geben“.

Aber auch der familiäre Zusammenhalt und die Mitarbeit der Vereinsmitglieder war über das gesamte Event zu spüren. Jeder half mit und einige Damen organisierten 2 Tage vorher noch ein Kuchenbuffet für Samstagnacht. So kamen die Gäste in den Genuss  eines Mitternachtskuchenbuffets, welches so manchen Energiehaushalt wieder auffrischte.

Am Samstag machte ein in diesem Winter unvergleichliches Schneechaos so manchem Tänzer einen kleinen Strich durch die Rechnung. So gab es Gäste, die Schwierigkeiten hatten, zum Event zu gelangen und auch einige spontane Partygäste mussten aufgrund der Wetterlage auf die Party verzichten. Sehr schade für Gäste und Veranstalter, dennoch war die Samstagabend Gala Party bester Stimmung.

Fazit

Alles in Allem waren die ersten „Black Forest Kizomba Days“ ein sehr erfolgreiches Event und könnte zum Geheimtipp für alle werden, die auf eine gute Balance und eine familiäre, persönliche Atmosphäre Wert legen. Wer ein Großevent mit Dutzenden von Taxitänzern sucht, ist hier falsch, es ist ein kleines und stark limitiertes Event, das Wert auf Qualität und Wohlfühlambiente legt.

Das nächste Event

Vom 15.-17. Februar 2019 findet die 2. Edition in einer neuen Location statt, um etwas mehr Beinfreiheit während der Workshops zu gewährleisten. Erste Fotos versprechen eine ebenso schöne Location mit einem großen kostenfreien Parkplatz direkt vor der Eingangstür.

2019 mit dabei sind unter anderem wieder „Versus“, George (Pack’n’dance), Daniela & Ahmet von AfroMoves, Lamsca Sagnia aus Frankfurt und weitere folgen. DJ Narc6 stößt 2019 neu dazu ebenso wie Oncle Kani & Black Cherry aus Paris. DJ Remcy und DJ Angelkizz sowie DJ Harryz Kizz sind ebenfalls wieder mit dabei.

Erste Tickets zu Frühbucherpreisen sind bereits online. Nach der hervorragenden Reputation der 1. Edition kann man davon ausgehen, dass auch die 2. Edition wieder ausverkauft sein wird.

In wenigen Tagen ist es soweit. Die „Pyramide“ in Mainz öffnet seine Tore für das erste Urban Kiz Festival in Mainz. „Temple of Kiz“ nennt sich das neue Kizomba Projekt von Stefanie Pietas und Oliver Eichin. Dabei setzen sie auf ein internationales DJ Aufgebot und auf die einmalige Location mit einzigartiger Archtiketur – das Gebäude hat die Form einer Pyramide.

Was ist geboten?

Pyramide in Mainz

Neben der neuen und einzigartigen Location wartet „Temple of Kiz“ mit einem internationalen DJ Line Up auf. Unter den acht DJs finden sich Namen wie Lenhy, Joe Nice Life und Valet nebst anderen wieder. Der Fokus liegt klar auf dem Tanzen selbst. Bereits am Freitag Nachmittag geht es ab 14:00 Uhr mit einem Social Dance los. Da in Deutschland Donnerstags Feiertag ist, können Nutzer der Brückentage bereits voll ins Tanzvergnügen eintauchen. Auf den Partys gibt es weder Shows noch Dresscodes, die Veranstalter möchten keine Stimmungseinbrüche und jeder Gast soll sich wohl fühlen. Für optimales Tanzvergnüngen sorgen auch verschiedenste Taxitänzer Gruppen. Taxi Tänzer Gruppe „Alpha Pack“ reisen extra aus Italien an.

Es ist ein reines Urban Kiz Festival. Wer klassisches Kizomba sucht oder Semba ist mit diesem Event falsch beraten, wer jedoch alle Facetten der Urban Kiz Musik liebt, ist hier genau richtig.

Aber auch für Workshop-Fans gibt es ein Programm. Sowohl Workshops als auch Bootcamps finden über zwei Tage auf verschiedenen Levels statt. Zeitgleich findet immer nur ein Workshop statt. Artists sind unter anderem Stone’s & Sabine, Dim Dim & Ophelie, Doumb & Cemre, Lamsca Sagnia & Denise, Marina & Hugo sowie Murmel+ & Karolin. Die ersten Workshops finden bereits am Freitag ab 16:00 Uhr statt.

Tolle Extras

Es sind ausreichend kostenfreie Parkplätze direkt vor dem Eingang vorhanden – ein echtes Plus. Für nette Unterhaltungen und Pausen zwischendurch steht die Panorama Lounge als Chill Out Area zur Verfügung. Das Dach lässt sich einfahren und macht die Chill Out Area zur echten Sonnenterrasse.

Wer Privatstunden bei seinen Lieblingslehrern buchen möchte, hat Glück. Es wird ein Nebenraum hierfür zur Verfügung gestellt. Diverse Stände mit T-Shirt Verkauf wird ebenfalls vor Ort sein und die Möglichkeit bieten, die eigene Tanzbekleidung wieder aufzufrischen.

Auf einen Blick

  • Workshops & Bootcamps
  • 8 internationale DJs
  • 7 Künstlerpaare
  • einzigartige Location – Pyramide
  • Chill-Out Area – bei schönem Wetter: Sonnenterrasse
  • Möglichkeit für Privatstunden
  • Taxitänzergruppen
  • reines Urban Kiz Festival
  • kostenfreie ausreichende Parkplätze vor dem Eingang
  • Social Dance Freitag – Sonntag (14 – 21 Uhr)
  • Partys bis 7 Uhr morgens

Wann?

Vom 11.-13. Mai 2018 findet die erste Edition statt. Wer interessiert ist und noch kein Ticket hat, kann sich jetzt noch eins sichern. Laut Organisation wird auf eine gute Balance wert gelegt. KizzMag ist vor Ort und wird vom Debüt berichten. Mehr Informationen erfahrt ihr über ein Klick auf den Flyer.

“Kizombada” – Titel diverser Kizombapartys, welcher mittlerweile immer präsenter wird. Hinter „KizombADA“ in Wuppertal steht eine empfehlenswerte Partyreihe mit viel Liebe fürs Detail. Den Namen verdankt die Party der türkischen Stamm Location „Ada“ und bedeutet „Insel“. Mario Wolff’s Ziel ist eine „Kizomba Insel“ für alle Kizomba Liebhaber zu schaffen. Dieses Ziel hat er erreicht und verlässt sich dabei nicht nur auf den kreativen Namen seiner Veranstaltung. Aber was macht sein Event so besonders?

Persönlichkeit vor Masse

Mario kennt seine Gäste, begrüßt und verabschiedet alle persönlich, sofern er nicht gerade selbst hinter den Turntables steht. Während des Abends fragt er Gäste immer wieder, ob alles in Ordnung ist und holt sich Feedback ein. Die Gäste sollen sich wohl fühlen, Spaß haben, tanzen und Kizomba genießen. Genau diese fürsorgliche Art wissen seine Gäste sehr zu schätzen.

Bei Workshops legt er Wert auf Qualität und Abwechslung. Eine Gruppengröße von maximal 50 Teilnehmern pro Workshop ist das Limit. Werden Gruppen zu groß, macht es den Teilnehmern keinen Spaß mehr, so Mario. Alle sollen ihre Fragen an die Lehrer stellen können.

Service wird groß geschrieben

T-Shirt Service

Eine echte Besonderheit ist der Handtuch- und T-Shirt Service. Frische Handtücher und Shirts mit KizombADA Logo liegen zur freien Bedienung vor jeder Party frisch gewaschen leihweise aus.  Diesen Service bietet Mario gratis an. Außerdem steht während der Workshopzeit frisches Obst für die Teilnehmer zur Verfügung. Ein kleines „Schmankerl“ sind Süßigkeiten for free auf der Party.

Bemerkenswert war das ausgeglichene Männer-Frauen Verhältnis, nicht nur während der Workshops, sondern auch auf der Party selbst. Es ist ihm wichtig, dass jeder zum Tanzen kommt, auf Taxitänzer verzichtet er jedoch. Wirklich schön an der Community ist, dass alle sehr offen sind und auch auf Neulinge zugehen.

Ein breites Spektrum ist Mario bei der Auswahl der Lehrer und deren Unterricht wichtig. Für jeden soll etwas dabei sein, außerdem möchte er die Möglichkeit bieten, verschiedene Stile kennen zu lernen. So wurden neben klassischem Kizomba auch verschiedene Urban Kiz Workshops, Tarraxinha und Bodymovement angeboten.

Durch die Linse zum Kizomba

Fotografie brachte Mario zum Kizomba. 2012 begann er Fotos auf verschiedenen Veranstaltungen zu schießen, erst beim Sporttanz, dann auf Salsa Veranstaltungen und letztendlich Kizomba. Kizomba gab es in der Region seinerzeit wenig. Er fragte sich, wozu Leute Kizomba Workshops besuchten, wenn nur 2-3 Kizomba Lieder auf den Partys gespielt werden. Er ergriff selbst die Initiative und organisierte Kizomba Partys und legte selbst als DJ Hand an, zuerst in Düsseldorf, später in Wuppertal.

Perfekte Location mit Top Sound

DJ Radikal & DJ Angelkizz – DJs of KizombADA

Die Kooperation mit dem Lokal Ada läuft hervorragend und bleibt auch zukünftig die Stammlokation. Der Parkettboden eignet sich hervorragend zum Tanzen und mit einer Fläche von 300m² bietet sie ausreichend Platz für seine Veranstaltungen. Zwei Räume stehen zur Verfügung und ermöglichen eine flexible Gestaltung von Events. Die Soundanlage ist ebenfalls von bester Qualität und bestens geeignet für Tanzveranstaltungen. An sieben Tagen pro Woche finden Tanzevents statt, von Tango bis Salsa. „Mario gehört zu den besten Organisatoren. Wir können uns hundertprozentig aufeinander verlassen“, so der Eigentümer des Lokals.

Positives Feedback der Gäste

Das Feedback der  Teilnehmer  war überwiegend positiv.  Sowohl aus der Region, als auch aus anderen Städten wie Köln, Düsseldorf, Dortmund oder Essen waren die Teilnehmer angereist.

„Wir kommen öfter hier her. Die Atmosphäre ist sehr freundlich, hier geht es ums miteinander Tanzen und keiner wird ausgeschlossen“

„Der Veranstalter ist sehr höflich und sehr persönlich. Er hat viel mit den Teilnehmern gesprochen und hat sich für die Teilnahme bedankt“

„Aufgrund der kleinen Gruppengröße und der ausführlichen Erklärungen der Lehrer war es möglich, das Erlernte gleich auf der Party anzuwenden.“

„echt faire Eintrittspreis“

Selbstverständlich sind Workshops und Stile auch Geschmackssache. So gefielen manchen Teilnehmern manche Workshops besser als andere oder es wurde auch mal ein Workshop kritischer betrachtet. Das Gesamtbild des Feedbacks zeigt, dass sehr gute Arbeit geleistet wurde.

Die Samstagsparty war entgegen der Erwartung mancher nicht so gut besucht, dies hing hauptsächlich mit der zeitgleich im Umkreis stattfindenden Parallelveranstaltung zusammen. Eine längere Pause zwischen Workshops und Party ist für viele Teilnehmer wünschenswert, da hier nur eine Stunde (Workshops bis 21:00, Partystart 22:00) angesetzt war. Etwas knapp für diejenigen, die ohne Zeitdruck Abendessen wollten.  Flexibler Weise startete die Party dafür etwas später.

Unser Fazit:

  • ein Event mit Herz, dass vor allem dem Veranstalter, seinen Freunden und der netten Community zu verdanken ist
  • Super Tanzboden und Räumlichkeiten mit ausreichend Platz
  • Qualitativ hochwertiger Sound
  • Gute und überwiegend regionale Auswahl an Lehrern und DJs
  • Gratis Handtuch und T-Shirt Service sowie Obst und Süßes
  • Fairer Preis (10€ Partyeintritt inkl. 3€ Verzehr)

Die Workshops waren noch vor Veranstaltungsbeginn ausverkauft. Die Samstagabend Party hätte die ein oder anderen Spontanbesucher mehr verkraftet, insbesondere bei einem größeren Event wie diesem. Für die Kizombaszene ist zu hoffen, dass sich Veranstalter grundsätzlich abstimmen, damit keine Parallelveranstaltungen in derselben Region stattfinden und somit eine Win-Win Situation für alle schaffen. Dies ist vor allem ein Appell an diejenigen, die von auswärts eine Veranstaltung in einer Gegend planen, in welcher bereits lokale und länger ansässige Veranstalter tätig sind.

Eine längere Pause zwischen Workshops und Party würde den Zeitdruck beim Abendessen rausnehmen und somit für mehr Entspannung sorgen. Trotzdem, wer hier meckert, meckert auf hohem Niveau.

KizombADA Events in Wuppertal unter Federführung von Mario Wolff sind absolut empfehlenswert. Es gibt kaum Veranstaltungen, die mit so viel Liebe zum Detail und Herzblut organisiert und durchgeführt werden und auf welcher die Gäste derart im Mittelpunkt stehen.

Mario organisiert jeden ersten Freitag im Monat eine Kizomba Party. Die nächste große KizombADA KizzWeekend findet vom 5.-7. April 2019 statt.

Mehr Informationen: https://www.facebook.com/kizombadawuppertal

 

Asangi Kizomba Festival feierte vom 27.-29. Oktober 2017 seine Premiere in Augsburg. Ein Festival für klassische Kizombatänzer sollte es werden und bot entsprechend qualifizierte angolanische Kizombalehrer, die an zwei Tagen verschiedenste Workshops anboten. Was den Charme dieser Veranstaltung ausmacht und welche Verbesserungspotenziale noch da sind, erfahrt ihr in unserem Review.

Artists & DJs

Klein aber fein war das Asangi Kizomba Festival in Augsburg. Asangi steht für „Vielfältigkeit“ und genau die bot Joao Dontana mit seinem vielfältigen Programm aus Afro-Tänzen. Die eingeladenen Künstler, überwiegend angolanischer Herkunft, unter ihnen z.B. Cazuza Kinvula, Josy Semkizz, Mauro De One und Tony Gomes, haben den Teilnehmern überwiegend klassisches Kizomba, Semba, traditionelle Afrotänze aber auch Fusion nähergebracht. Besonders Cazuza sorgte mit schier endloser Energie für ausgelassene Stimmung mit seinem Rebita (Gruppenkreistanz), Afro-Tribal und Afro-House. Die Mischung kam gut bei den Gästen an und auch uns gefiel, dass etwas aus dem normalen Turnus des endlosen Figuren Lernens etwas ausgebrochen wurde.

An den Turntables sorgten DJ Paps, DJ Ecozinho und Deejay Nino für passende Musik, sowohl tagsüber nach den Workshops als auch nachts bis in die frühen Morgenstunden. Unterstrichen wurde das afrikanische Flair durch selbst gekochtes afrikanisches Essen und den Verkauf afrikanischer Kleider.

Kleines Festival mit afrikanischem Touch

Die überschaubare Größe mit ca. 40 Teilnehmern sorgte für eine sehr angenehme, familiäre Atmosphäre. Über zwei Tage fanden jeweils vier bis fünf abwechslungsreiche Workshops statt, die gute Laune bei den Teilnehmern entstehen ließen. Es gab immer wieder Gelegenheiten, zwischen und nach den Workshops in entspannter Atmosphäre zu tanzen und zu üben, was von den Gästen gerne wahrgenommen wurde. Das Männer-Frauen Verhältnis war besser ausgeglichen als auf vielen anderen Festivals und die Künstler halfen sich gegenseitig in den Kursen aus, damit die Ladies während der Kurse keine lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.

 

Potenzial für Organisationsverbesserung

Entspannt war auch die Zeitplanung. So kam es zu einigen, sehr spontanen Änderungen im Programm und sowohl Künstler als auch Gäste standen auch mal vor verschlossenen Türen. Die Gäste schienen das insgesamt sehr gelassen zu sehen – wahrscheinlich hat das lockere Gefühl etwas abgefärbt. Alle Organisatoren wissen, dass immer etwas Unvorhergesehenes passieren kann und es ist gut, sich auch als Gast nicht darüber zu ärgern. Nichtsdestotrotz würden wir der Organisation empfehlen, im nächsten Jahr mehr auf den Ablauf und die Pünktlichkeit zu achten. Unnötige Wartezeiten ist für niemanden sinnvoll und wird nicht gerne gesehen. Auch ist die Unklarheit darüber, was denn nun als nächstes passiert für das deutsche Gemüt meist weniger angenehm.

Zweiter kleiner Stimmungskiller war der Locationwechsel mitten in der Nacht. Die Party startete in der Workshop Location, wo sowohl die Musik, der Tanzboden als auch die Stimmung gut war. Der Veranstalter legte noch einen kurzen spontanen musikalischen Life Act zusammen mit Cazuza an der Dikanza (Reco-Reco, ein angolanisches Rhythmusinstrument) und Tony an den Percussions ein. Danach musste die Location unglücklicherweise gewechselt werden, was den Abend etwas auseinanderriss. Die Gäste mussten zur neuen Partylocation in der Augsburger Innenstadt fahren, die leider weder einen guten Tanzboden, noch ein angenehmes Ambiente bot. Dort angekommen dauerte es eine Weile, bis die Stimmung glücklicherweise wiederhergestellt war. Bis in die frühen Morgenstunden wurde durchgetanzt und die Gäste kamen sicherlich auf ihre Kosten.

Fazit

PRO:
kleines aber feines Kizomba Festival

  • gute, familiäre Stimmung unter den Teilnehmern und Künstlern
  • der Fokus auf Angola und das klassische Kizomba
  • Qualität der Künstler und DJs besonders geeignet für Leute, die in kleinem Umfeld lernen möchten

 

Optimierungsbedarf:

  • Auch wenn es gut ist, hin und wieder zu entspannen und nicht immer den Blick auf die Uhr zu haben… wir empfehlen mehr Fokus auf die Organisation und einen gut geplanten und entsprechend durchgeführten Ablauf
  • Kein Location Wechsel während der Party sowie eine Location mit geeignetem Tanzboden und Ambiente

Wir finden die Idee und die Philosophie hinter diesem Festival sehr schön und sehen das Potenzial. Dieses Event kann im nächsten Jahr noch besser werden und hat noch Luft für mehr Gäste, die gerne klassisches Kizomba, Semba, Tarraxinha, Fusion und traditionelle Afrotänze lernen und tanzen wollen. Wir sind gerne wieder mit dabei.